Geoland
Das Projekt geoland wird im Rahmen von GMES (Global Monitoring of Environment and Security) durchgeführt.
Inhalt
Die GMES Initiative wurde von der Europäischen Union (EC) und der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) lanciert, um Informationsdienstleistungen im Bereich Umwelt und Sicherheit zu entwickeln. Das geoland Konsortium beabsichtigt eine Reihe zuverlässiger, leistbarer und effektiver europäischer Geo-Informations-Services zu entwickeln und zu demonstrieren, welche die Implementierung der europäischen Direktiven und ihre nationale Umsetzung unterstützen sollen.
Innerhalb von acht Teil-Projekten entwickeln 56 geoland-Partner Produkte und Services indem sie vorhandene Erdbeobachtungs-Ressourcen zusammen mit In-Situ-Messungen verwenden und diese mit vorhandenen Modellen in vor-operationelle Geo-Informations-Dienstleistungen integrieren. Diese werden internationale, europäische, nationale sowie regionale Behörden und Institutionen in der Erfüllung ihrer wachsenden Beobachtungs- und Berichtspflichten unterstützen – und ihnen helfen, die natürlichen Ressourcen besser zu handhaben.
Joanneum Research ist in folgenden Teil-Projekten involviert:
- Nature Protection Observatory
- Core Service Generic Land Cover
- Operational Scenario.
Ziel des geoland Observatory Nature Protection (ONP) ist es, ein Portfolio von auf Fernerkundungs-Daten beruhenden Geo-Informations-Produkten zusammenzustellen, die Nutzer des lokalen und regionalen Sektors in der Anwendung und Kontrolle von Richtlinien und Direktiven für den Naturschutz und die Erhaltung der Biodiversität unterstützen. In diesem Rahmen entwickelt Joanneum Research vier Fernerkundungs-Produkte, die sich in unterschiedlichen operationellen Stadien befinden:
- Klassifikation der Landbedeckung und Habitat-Kartierung für die Alpenkonvention
- „Hot Spot“ Habitat-Kartierung im Nationalpark Hohe Tauern mit hochauflösenden Satellitendaten zur Unterstützung des Nationalparkmanagements
- Erstellen einer Waldmaske und Klassifikation von Waldparametern zur Schutzwaldkartierung
- Kartierung von Veränderungen im Schutzwald als Folge von Borkenkäferkalamitäten oder Sturmschäden.



