Human-zentrierte Bildanalyse

Bildgebende Sensoren gewinnen in der Medizin und Biometrie immer mehr an Bedeutung. Neue Methoden der computergestützten Auswertung und Archivierung werden notwendig und erlauben eine wesentlich bessere Unterstützung bei der Diagnose und Dokumentation  – dieser Forschungsschwerpunkt ist eine Reaktion darauf.

Der Forschungsschwerpunkt Human-zentrierte Bildanalyse umfasst die Messtechnik und Informationsgewinnung aus bildgebenden Sensoren in der Medizintechnik und beinhaltet konkret Mess- und Klassifikationsaufgaben für Dokumentation und Diagnoseunterstützung, die Objektregistrierung und die Messung von biometrischen Eigenschaften.

Über Jahre hinweg konnten die Mitarbeiter Kompetenzen in der medizinischen Bildverarbeitung  in den Bereichen Wundverlaufssimulation, Registrierung von deformierbaren Körpern, Melanom Registrierung und Klassifikation, Zahnfarbklassifikation, Registrierung und Merkmalsextraktion für die Scanning Laser Ophthalmoskopie (SLO), Texturanalyse zur Posterior Capsule Opacification (PCO) und der digitalen Mammographie aufbauen. Nicht nur algorithmisch gesehen sondern auch der Umgang mit volumetrischen Daten (DICOM) und deren Visualisierung bieten ausgezeichnete Synergieeffekte zu den anderen Forschungsschwerpunkten, wie dies beispielhaft bei 3D-Wetterradar, oder Computertomographie im Bereich Stahl und Holz der Fall ist.

Die Aktivitäten im Rahmen des europäischen Biometrie Forschungsprogramms Biosecure (network-of-excellence) und die Mitgliedschaft in der BioSecure Association repräsentieren die Kompetenzen in dieser Thematik.

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