Mariazeller Gespräche - ETHIK IN DER FORSCHUNG
Ist die Erteilung von Patenten auf die Züchtung von menschlichen Embryonen mit der Menschenwürde in Einklang zu bringen? Wird das Ergebnis genetischer Tests über die Höhe der Kranken- und Lebensversicherungsbeiträge entscheiden? Was geschieht mit Föten, von ...
Ist die Erteilung von Patenten auf die Züchtung von menschlichen Embryonen mit der Menschenwürde in Einklang zu bringen? Wird das Ergebnis genetischer Tests über die Höhe der Kranken- und Lebensversicherungsbeiträge entscheiden? Was geschieht mit Föten, von deren genetischer Ausstattung man glaubt, dass ihr späterer Intelligenzquotient niedrig sein wird? Aktuelle Themen, bei denen sich die Frage aufdrängt: Führt moderne Forschung zu einer Erosion moralischer Werte?
Diesen Fragen widmen sich heuer erstmals die „Mariazeller Gespräche“ von 24. bis 26. Oktober 2002. Mit dieser Veranstaltungsreihe soll eine neue Tradition von Gesprächen zur „Ethik in der Forschung“ begründet werden, die nachdenkliche Menschen dazu veranlassen sollen, die Zukunft der Gesellschaft und des Menschen sichernd mitzugestalten, indem sie – im Gespräch – Konzepte entwickeln, die der Politik als Orientierungs- und Argumentationshilfe dienen können.
Als Referenten eingeladen sind bekannte Persönlichkeiten aus der Medizin, der Theologie, der Rechts- und Sozialwissenschaft und des Journalismus. Ihre Bekenntnisse zu einer „Ethik in der Forschung“ sollen der Orientierungsrahmen für individuelle Entscheidungen sein.


