Schulbesuche bei JOANNEUM RESEARCH
Bei Exkursionen zeigt das steirische Forschungsunternehmen, wie Projekte entwickelt und umgesetzt werden.
Wenn das Schuljahr zur Neige geht, kommt die Zeit der Exkursionen. Ende Juni nutzten heuer eine vierte Klasse der HTL Mödling/KFZ-Abteilung bzw. zwei dritte Klassen der HTL Hollabrunn/Elektronik einen zweitägigen Graz-Besuch, um sich anhand von Beispielen konkreter Projektentwicklung zu informieren, wie Forschung so funktioniert. JOANNEUM RESEARCH DIGITAL stellte dazu Forscherinnen und Forscher zur Verfügung.
Harald Rainer präsentierte den Werdegang des Projektes AKUT - Akustisches Tunnelmonitoring, ein System, mit dem die beim Betrieb von Tunneln auftretenden Geräusche „mitgehört“ werden und auftretende Anomalien im Geräusch (z.B. der Aufprall eines Fahrzeuges an die Tunnelwand, der gegenseitige Aufprall zweier Fahrzeuge, Reifenquietschen, Stimmen) automatisch erkannt werden.
Katrin Santner zeigte, wie man einem Roboter beibringen kann, sich zu orientieren. Dazu ist es notwendig, dass dieser einerseits seine Umgebung wahrnehmen und davon eine dreidimensionale Karte erstellen und andererseits die eigene Position bestimmen kann. Mit einer handelsüblichen Kamera, die auch in Spielkonsolen verwendet wird (kompakter 3D Sensor KINECT), konnten die Schülerinnen und Schüler ausprobieren, wie das System Daten sammelt und daraus Schulkollegen, Schreibtische usw. rekonstruiert.





