Technologien zur Nutzung erneuerbarer Energie

In einer zukunftsorientierten Energieversorgung ist der Einsatz erneuerbarer Energieträger von besonderer Bedeutung. Wir entwickeln und verbessern Anlagen zur verstärkten Nutzung dieser Energiequellen.

  • Feuerungs- und regelungstechnische Entwicklung und Verbesserung von Biomassefeuerungsanlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung, Prozesswärme- und Raumwärmeversorgung
  • Entwicklung von Anlagen zur Kälteerzeugung mit erneuerbaren Energiequellen
  • Biologische Vergasung von Biomasse in Biogasanlagen zur Strom- und Wärmeerzeugung
  • Entwicklung von Rahmenbedingungen zur Verbesserung der Marktchancen erneuerbarer Energieträger
  • Mitarbeit in nationalen und internationalen Netzwerken zur Förderung des Einsatzes von Bioenergie (Austrian Bioenergy Centre, Renewable Energy Network, Bioenergy NoE, IEA Bioenergy )

Energiesysteme und Strategien

Die Energieplanung ist eine Voraussetzung für einen effizienten und umweltschonenden Energieeinsatz. Wir erstellen Energiekonzepte auf betrieblicher, kommunaler und regionaler Ebene sowie energiewirtschaftliche und umweltpolitische Studien.

  • Informationsplattform zu den Themen "Wasserstoff" und "Treibstoffe der Zukunft"
  • Wissensdatenbank zur Unterstützung von Technologie¬transfertätigkeiten im Bereich Energie und Umwelt
  • Energetische Analyse und Optimierung von industriellen Produktionsprozessen
  • Energie- und umwelttechnische Beurteilung zukünftiger Transportsysteme
  • Mitarbeit in nationalen und internationalen Netzwerken (z.B. ForNeBik, COST E31, ThermalNet , HyCentA )
  • Leitung der Task 19 "Life Cycle Assessment of Electric Vehicles" in der Internationalen Energieagentur (IEA) im Implemeting Agreement on "Hybrid and Electric Vehicles" Link

Energie, Landnutzung und Klimawandel

Die Nutzung von Energie- und Landressourcen beeinflusst den Kohlenstoffkreislauf und damit das globale Klima. Wir untersuchen die diesbezüglichen Mechanismen und erarbeiten Vorschläge zur Verringerung von klimarelevanten und sonstigen Emissionen.

  • Bewertung von Umweltauswirkungen der Energienutzung auf der Basis von Lebenszyklusanalysen (Schadstoff- und Treibhausgas-Emissionen) unter Berücksichtigung von Kohlenstoffquellen und -senken.
  • Klimarelevante Arbeiten im Bereich Land- und Forstwirtschaft (z.B. Waldverlust in Entwicklungsländern, Aufforstungen, Emissionsreduktionen durch Bioenergie und Holzprodukte).
  • Methodenentwicklung und Beratungsdienstleistungen im Bereich Emissionshandel sowie Projektmechanismen des Kyoto-Protokolls (Clean Development Mechanism und Joint Implementation).
  • Mitarbeit in internationalen Gremien, welche die Möglichkeiten zur Eindämmung der Treibhausgasemissionen analysieren (IPCC, UNFCCC, Bioenergy NoE, IEA Bioenergy, COST ).

Akzeptanz und nachhaltige Implementierung von Energietechnologien und -systemen

Die Implementierung von Energietechnologien und -systemen im öffentlichen Raum wirft zunehmend gesellschaftliche Akzeptanzfragen auf (z. B. Errichtung von Windparks, Biogasanlagen, Bau von Kleinwasserkraftwerken). Ziel dieses Tätigkeitsfelds ist es daher, Strategien zur Steigerung der gesellschaftlichen Akzeptanz und Sozialverträglichkeit erneuerbarer Energietechnologien zu entwickeln. Weiters werden Konzepte und innovative Geschäftsmodelle für den nachhaltigen Umgang mit Energie – unter Einbindung betroffener Stakeholder und Nutzergruppen– erarbeitet. Die konkreten Leistungsangebote umfassen:

  • Entwicklung von maßgeschneiderten Konzepten zur Einbindung der Öffentlichkeit bei der Planung und Implementierung von Vorhaben zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie
  • Strategieberatung für Technologieanbieter im Bereich der nicht-technischen Planung und Projektentwicklung
  • Durchführung von Konflikt-Quick-Checks zur Abschätzung des Konfliktpotentials von Vorhaben zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie
  • Durchführung von Social Impact Assessments (SIA) von geplanten Anlagen zur Erzeugung und Nutzung erneuerbarer Energie (z. B. Bau von Anlagen und Kraftwerken, Leitungsbau)
  • Analyse sozialer Interessenskonflikte hervorgerufen durch die Energieerzeugung und entsprechende Nutzung natürlicher Ressourcen (auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene)
  • Entwicklung nachhaltiger Lebensstilkonzepte und Konsummodelle (Stichwort: Nutzen statt Besitzen) – vor allem in den Bereichen Mobilität und Wohnen
  • Begleitung von Open Innovation Prozessen zur Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle und Konzepte für den nachhaltigen Umgang mit Energie in Wirtschaft und Gesellschaft


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