SAM

Surveillance Application Metadata Format

Metadateninteroperabilität ist für verschiedene Arten von Sicherheitsanwendungen und –systemen, z.B. Metadatenaustausch in vernetzten Kamerasystemen, Metadatenindizierung in Multisensorumgebungen, oder Informationszusammenführung in Multisensor- und Multidetektorumgebungen entscheidend. Verschiedene Metadatenformate wurden vorgeschlagen, um Metadatenkompatibilität zu erreichen. Diese zeigen aber signifikante Einschränkungen z.B. es wird nur die visuelle Modalität unterstützt, Metadaten werden für jedes Einzelbild beschrieben oder sie sind zu komplex.

Um diese Einschränkungen der existierenden Formate zu überwinden, haben wir das "Surveillance Application Metadata" (SAM) Datenmodell entwickelt. Es ist geeignet, online und offline Analyseergebnisse als eine Menge von Zeitleisten, die Ereignisse enthalten, zu beschreiben. Eine Reihe von Sensoren, Detektoren, aufgenommene Videodaten und Objektinstanzen werden zentral beschrieben und in der Ereignisbeschreibung referenziert. Die Zeitleisten können eine Teilmenge von Sensoren und Detektoren betreffen und zwar für beliebige Modalitäten und unterschiedliche Abstraktionsstufen. Das Modell unterstützt eine effiziente Darstellung von dichter räumlich-zeitlicher Information wie Objekttrajektorien.

Eine detailliertere Beschreibung des SAM Datenmodells finden sie hier:

SAM ist nicht an ein bestimmtes persistentes Speicherformat gebunden sondern kann auf verschiedene existierende Formate, innerhalb der durch das Zielformat vorgegebenen Grenzen, abgebildet werden. Ein direkt aus dem Datenmodell abgeleitetes XML basiertes Speicherformat (SAM.F) ist spezifiziert

Um anwendungsspezifische Anpassungen ohne Änderung des Datenmodells zu ermöglichen und gleichzeitig die kontrollierte Verwendung von Begriffen zu gewährleisten werden hierarchische Klassifizierungs-Schemata für viele Zwecke verwendet, wie Typen von Eigenschaften und deren Werte, Ereignisarten, Objektklassen, Koordinatensysteme usw.

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