genderAG im Haus der Forschung
Die genderAG im Haus der Forschung in Wien ist eine organisationsübergreifende Arbeitsgemeinschaft. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist es, die Sichtbarkeit der Gender Mainstreaming Aktivitäten der einzelnen Organisationen zu erhöhen und damit das Thema "Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Arbeitswelt Forschung" zu stärken.
Die vor rund drei Jahren ins Leben gerufene organisationsübergreifende Arbeitsgruppe genderAG geht in die Verlängerung. Vorrangiges Ziel der Expertinnen und Experten aus ACR, CDG, FFG, FWF und JR ist nach wie vor, Gender Mainstreaming Aktivitäten in Forschung und Forschungsförderung sichtbar zu machen und damit das Thema "Chancengleichheit von Frauen und Männern in der Arbeitswelt Forschung" zu stärken. Um Chancengleichheit in der Forschung gemeinsam zu beleuchten und Gender Mainstreaming im Haus der Forschung (Sensengasse 1, 1090 Wien) und den dazugehörigen Institutionen voranzutreiben, haben sich Expertinnen und Experten von JOANNEUM RESEARCH (TIP POLICIES), der Austrian Cooperative Research (ACR), der Christian Doppler Forschungsgesellschaft (CDG), der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG) und des FWF - Der Wissenschaftsfonds Ende 2006 zusammengeschlossen und 2007 die genderAG gegründet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TIP POLICIES bringen dabei ihre reichhaltigen Erfahrungen aus den genderspezifischen Forschungsprojekten GENDERA (www.gendera.eu), FEMtech (www.femtech.at) uva. ein.
Positive Bilanz
Drei Jahre später zieht die genderAG eine durchwegs positive Bilanz. Die kontinuierliche Zusammenarbeit über Organisationsgrenzen hinweg brachten die Gender Mainstreaming-Aktivitäten in den einzelnen Institutionen einen großen Schritt weiter, deren Dokumentation und Wirkungsanalyse die Basis zukünftiger Arbeitsschritte bildet. So wurden in zwei der fünf Organisationen Gender Awareness Trainings durchgeführt und Schulungen zu Gender Basics konzipiert. Die Trainings zielten darauf ab, Basiswissen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermitteln sowie die Reflexion des eigenen Rollenbildes zu initiieren. Nach den zwei Veranstaltungen im November 2007 „Sind Quanten männlich oder weiblich?“
und "Gender Budgeting und Forschungsförderung" 2009 in Wien, wird jetzt an einem dritten Schwerpunkt gearbeitet, der im Frühjahr 1012 im Rahmen einer großen Veranstaltung diskutiert werden soll.
Kontakt:
Mag. Florian Holzinger


