Hauptaufgaben - Leiterin des Forschungsschwerpunktes "Synthese nanostrukturierter organischer Systeme"
- Projektleitung "Organischer Feldeffekttransistor"
- Betreuung von Diplomarbeiten/Dissertationen
- Labortätigkeit
- Planung, Aufbau und Erweiterung von Messplätzen und -systemen
Werdegang
Barbara Stadlober studierte an der Karl-Franzens-Universität in Graz Experimentalphysik. Im Rahmen der Diplomarbeit zum Thema "Physikalische Eigenschaften des supraleitenden Bi-Sr-Ca-Cu-O-Systems" arbeitete sie an einem Projekt des Supraleitungsschwerpunktes des Forschungsförderungsfonds (FFF).
Von 1992-1996 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Walther-Meissner-Institut für Tieftemperaturforschung in Garching tätig und verfasste in dieser Zeit eine Dissertation über "Elektronische Raman-Streuung an Hochtemperatursupraleitern". Sie nahm an zahlreichen internationalen Konferenzen teil, hatte mehrere Forschungsaufenthalte in Europa und den USA und verfasste ca. 20 referierte Publikationen. Neben der rein wissenschaftlichen Tätigkeit am Walther-Meissner-Institut arbeitete sie an einem partiell aus Drittmitteln finanzierten FORSUPRA-Projekt des Bayerischen Staates über "Laserstrukturierung von supraleitenden Bauelementen auf der Basis von Hochtemperatursupraleitern" mit. Diplomarbeiten, Laborübungen und auch vorlesungsbegleitende Übungen in Festkörperphysik.
Nach der Promotion an der Technischen Universität München war sie über mehrere Jahre (1996-2000) mit Unterbrechungen als R&D-Mitarbeiterin bei der Siemens Halbleiter AG / Infineon Technologies AG in Villach tätig, wobei ihr Zuständigkeitsbereich die Entwicklung von Prozessen, Strukturen und Methoden für Zuverlässigkeitstests an elektronischen Bauelementen und für physikalische Fehleranalyse umfasste.
Seit März 2002 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Nanostrukturierte Materialien und Photonik, JOANNEUM RESEARCH, in Weiz und leitet dort den Forschungsschwerpunkt "Synthese nanostrukturierter organischer Systeme". Ihr derzeitiges Hauptinteressensgebiet liegt im Design, der Prozessierung und der Integration von aktiven und passiven elektronischen Bauelementen im Mikro- und Nanometerbereich , die ausschließlich aus organischen Materialien hergestellt werden ('plastic electronics'). Besonderes Augenmerk liegt hierbei auf der Evaluation von magnetisch, optisch oder elektrisch funktionalisierten organischen Substanzen für industrielle Anwendungen. |