Gleichenfeier W.E.I.Z. IV
Drei Monate nach dem Spatenstich Ende Juni 2012 hat das Weizer Energieinnovationszentrum nun zur Gleichenfeier des neuen Forschungs- und Laborgebäudes W.E.I.Z. IV geladen.
In seiner Rede betonte der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich, dass für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort ein ausgewogenes Verhältnis von Produktion und Forschung notwendig und dass der Ausbau des Innovationszentrums ein weiterer wichtiger Schritt in diese Richtung sei. Besonderen Dank sprach er an dieser Stelle Altbürgermeister Helmut Kienreich aus, durch dessen Einsatz und Engagement dieser Bau überhaupt erst ermöglicht wurde.
Der Geschäftsführer des W.E.I.Z. DI Franz Kern dankte allen beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit und den raschen Baufortschritt und betonte ebenfalls die Wichtigkeit der Expansion des Forschungsstandortes Weiz.
Prokurist DI Helmut Wiedenhofer unterstrich die Bedeutung des neuen Gebäudes für die JOANNEUM RESEARCH, im Speziellen die Konzentrierung und Zusammenführung der Forschungsgruppen des Instituts MATERIALS in Weiz.
Weiz als Hauptstandort des Institutes MATERIALS der JOANNEUM RESEARCH soll mit der Errichtung des neuen Forschungs- und Laborgebäudes W.E.I.Z. IV weiter ausgebaut werden. Die Gründung des Institutes erfolgte im Jahr 1999 mit vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, heute sind am Institutsstandort Weiz bereits 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Zukünftig werden mit dem neuen Forschungsgebäude rund 15 neue hochqualifizierte Arbeitsplätze mit exzellenter Forschungsinfrastruktur geschaffen. Ebenfalls am Standort Weiz wurde mit der NanoTecCenter Weiz GmbH, im Eigentum der JOANNEUM RESEARCH und der Technischen Universität Graz, ergänzend zu MATERIALS ein weiterer Schwerpunkt im Nanotechnologiebereich geschaffen. Insgesamt ist es somit gelungen, mit rund 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Weiz einen international sichtbaren Forschungsstandort im Bereich der Spitzentechnologie zu etablieren und damit die Wirtschaftsunternehmen in der Region nachhaltig in ihrer Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen.
Das Forschungs- und Laborgebäude W.E.I.Z. IV ist zur Aufnahme von Infrastruktur mit prozesstechnischem Schwerpunkt vorgesehen, kann also beispielsweise den Vollausbau der Rolle-zu-Rolle-Pilotanlage aufnehmen und wird vorwiegend von den Forschungsgruppen Sensorsysteme, Mikro- und Nanostrukturierung, Licht- und Optotechnologien sowie Funktionelle Oberflächen genützt werden. Ein Technikum dieser Art bietet neben der Möglichkeit der Unterbringung platzintensiver Infrastruktur Vorteile hinsichtlich Gasversorgung, Be- und Entlüftung etc. Die Chemielabors, die (in unterschiedlichem Ausmaß) von allen ansässigen Forschungsgruppen benötigt werden, umfassen Grob- und Feinchemie und das Sensortestlabor der Forschungsgruppe Sensorsysteme sowie die notwendige, an die Synthese angeschlossene chemisch-physikalische Analytik. Weiters werden im W.E.I.Z. IV die Optiklabors untergebracht sein. Der durch die Übersiedlung der Rolle-zu-Rolle-Pilotanlage ins neue Laborgebäude frei werdende Keller im W.E.I.Z. II wird den Reinraum beinhalten.
Der Bezug des Gebäudes W.E.I.Z. IV ist im ersten Halbjahr 2013 geplant.




