JOANNEUM RESEARCH und TNO: Erfolgreiche Kooperation

(30.06.05 08:00)

Seit Beteiligung der TNO, des Forschungszentrums mit Hauptsitz im holländischen Delft, mit der steirischen Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH wurden gemeinsame Projekte in der Höhe von 3,4 Mio. Euro lukriert.

Seit Beteiligung der TNO, des Forschungszentrums mit Hauptsitz im holländischen Delft, mit der steirischen Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH wurden gemeinsame Projekte in der Höhe von 3,4 Mio. Euro lukriert. 

Über das erste Jahr der engen Zusammenarbeit wurde eine erfolgreiche Bilanz vorgelegt: Seit der zehnprozentigen Beteiligung der TNO an der JOANNEUM RESEARCH habe man gemeinsam Projekte in der Höhe von rund 3,4 Mio. Euro an Land gezogen, wobei auf die JOANNEUM RESEARCH davon rund 1,4 Mio. Euro entfallen, hieß es Ende Juni bei einer Pressekonferenz.

Die nunmehr zu 90% im Eigentum des Landes Steiermark stehende JOANNEUM RESEARCH ist als erstes Forschungsunternehmen Österreichs ein strategisches Kooperationsmodell mit einem internationalen Partner eingegangen. Es habe zwar auch schon bisher internationale Forschungszusammenschlüsse in Form von Arbeitsgruppen, Konsortial- oder Kooperationsverträgen gegeben, nicht aber eine Beteiligung in Form einer gesellschaftsrechtlichen Beteiligung, so Bernhard Pelzl, wissenschaftlicher Leiter der JOANNEUM RESEARCH.

Seit Mai 2004 hält die TNO (Netherlands Organisation für Applied Scientific Research - Technisch-Naturwetenschpelijke Onderzoek), die zweitgrößte Forschungseinrichtung Europas, eine zehnprozentige Beteiligung an der JOANNEUM RESEARCH, die an die 380 MitarbeiterInnen zählt. Seither ist man bemüht, die Forschungsportfolios strategisch abzustimmen und die Kooperation auf Projektebene - insbesondere der europäischen Dimension - zu forcieren. Denn bisher war JOANNEUM RESEARCH oft einfach zu klein für große Projekte: „Wir haben uns sehr viel davon erwartet - und wir sind noch lange nicht am Ende unseres gemeinsamen Weges", so Pelzl. Die TNO mit ihren rund 5.000 Mitarbeitern erwartet sich andererseits einen besseren Zugang zu den EU-Erweiterungsländern.

Presseaussendung (pdf, ca. 105 KB)


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