Nanotechnologie
Steirisches Stärkefeld durch Vernetzung
Bei der von JOANNEUM RESEARCH organisierten „Zukunftskonferenz Nanotechnologie und Nanowissenschaften“ am 03. März 2009, war alles zugegen, was es in diesem Bereich an Forschung und wirtschaftlichen Aktivitäten gibt.
Fünf Preise und über 50 Mio Euro an Fördergeldern konnten im Bereich der Nanotechnologie bisher in die Steiermark geholt werden, berichtete Forschungslandesrätin Mag.a Kristina Edlinger-Ploder bei der von JOANNEUM RESEARCH organisierten „Zukunftskonferenz Nanotechnologie und Nanowissenschaften“ am 03. März, bei der alles zugegen war, was es in diesem Bereich an Forschung und wirtschaftlichen Aktivitäten gibt.
Denn bereits seit acht Jahren bündelt das Netzwerk NANONET Styria alle Aktivitäten und fördert dadurch neue wirtschaftliche Anwendungen. Diesen Aspekt betonte auch Wirtschaftslandesrat Dr. Christian Buchmann: „Die Krise bedeutet auch hier eine Chance, mit innovativen Anwendungen neue Märkte zu erschließen.“
„Trotz der breiten Vermarktung verschiedenster Produkte steht die Erforschung der Nanowelten im Grunde genommen noch in den Anfängen“, gab Key-Note-Speaker Dr. Karl-Heinz Haas, Fraunhofer-Institut für Silicatforschung Würzburg, zu bedenken. Zwar seien in den vergangenen Jahrzehnten beachtliche Durchbrüche erzielt worden, die erst durch verbesserte Elektronenmikroskope ermöglicht wurden. Auf der anderen Seite sind Nanopartikel bis heute aufgrund ihrer winzigen Dimensionen nur mit äußersten Schwierigkeiten zu manipulieren.
Die Innovation bedinge ganz zentral den ständigen Dialog zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, betonte abschließend Prof. Dr. Claus Weyrich, Vorsitzender des Forschungsrates Steiermark, „denn nur marktfähige und kostendeckende Entwicklungen werden sich auf die Dauer behaupten können“.






