Rückblick auf den Gender-Arbeitskreis bei den Alpbacher Technologiegesprächen

(01.09.08 11:32)

Mag.a Helene Schiffbänker betreute den Arbeitskreis, lesen Sie eine Zusammenfassung.

Helene Schiffbänker
RTG, Wien

Bei den  diesjährigen Technologiegesprächen des Forum Alpbach  wurde der
Arbeitskreis 6:

„Gender Mainstreaming in Forschung und Technologie - Realitäten wahrnehmen und visionär entscheiden!“

von Inge Schrattenecker, ÖGUT; und Helene Schiffbänker, JOANNEUM RESEARCH,  im Auftrag des bmvit betreut.


Im Arbeitskreis 6 stand das Thema Innovation und Chancengleichheit als Basis für eine zukunftsfähige Humanressourcenpolitik im Mittelpunkt. Ausgehend davon, dass Innovation DIE Voraussetzung für Wachstum, für internationale Wettbewerbsfähigkeit und für die Schaffung von hochwertigen Arbeitsplätzen ist, stellt sich die Frage, in welcher Form Frauen und Männer Teil dieser Wissensgesellschaft sind und ihre Potentiale einbringen. Die ungleiche Partizipation von Frauen und Männern in Forschung und Technologie ist eine Tatsache (nicht nur) in Österreich, obwohl es bereits zahlreiche Instrumente und Maßnahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern gibt. Warum ist Chancengleichheit – obwohl von allen gefordert - so schwierig herzustellen oder provokant gefragt: Wie innovativ kann die Innovationsgesellschaft sein ohne die unzureichende Aktivierung des Innovationspotenzials von Frauen? Der Arbeitskreis hat diesbezüglich gezeigt, wo Österreich gegenwärtig steht und - gemeinsam mit der Politik - notwendige Handlungsoptionen entwickelt.

 


Staatssekretärin Kranzl, Leiterin des Arbeitskreises,
mit Birgit Dalheimer, ORF

TeilnehmerInnen des Arbeitskreises waren:

  • Leitung: Christa Kranzl, Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien
  • Moderation: Birgit Dalheimer,  Österreichischer Rundfunk, Ö1 Wissenschaft, Wien
  • Hilde Bautz-Holter Geving, The Norwegian Ministry of Children and Equality
  • Ingela Bruner, Rektorin, Universität für Bodenkultur, Wien
  • Gisela Hopfmüller-Hlavac, Leiterin „Bildung und Zeitgeschehen“, Österreichischer Rundfunk, Wien
  • Susanne Ihsen, Technische Universität München
  • Monika Kircher-Kohl, Geschäftsführerin, Infineon Technologies, Villach
  • Satu Paasilehto, Counsellor of Government, Legal Affairs, Department International Relations
  • Eva Rossmann, Journalistin, Wien
  • Agnes Streissler, Geschäftsführerin, ZIT, Wien


Diskussion im Arbeitskreis: Ihsen, Streissler, Hausner,
Oberzaucher, Bautz-Holter Geving,  Hopfmüller-Hlavac,
Rossmann, Schrattenecker, Schiffbänker

Zusammenfassung des Arbeitskreises (pdf-Datei, 29 KB)

Ausstellung Gender im Gespräch

Gender im Gespräch war eine Ausstellung im Rahmen des Arbeitskreises, die von Inge Schrattenecker, ÖGUT und Helene Schiffbänker, JR, konzipiert und erstellt wurde.
Die Gespräche mit Personen aus Forschung, Politik und Wirtschaft zeigen unterschiedliche Blickwinkel auf und sollen zum Nach- und Weiterdenken anregen.
 
Gender im Gespräch hat stattgefunden mit …

  • Günther K. BONN
    Institut für Analytische Chemie und Radiochemie
    stv. Vorsitzender des Rates für Forschung und Technologie
  • Erhard BUSEK
    Präsident Europäisches Forum Alpbach
    Institut für den Donauraum und Mitteleuropa
  • Anna Maria HOCHHAUSER
    Wirtschaftskammer Österreich
    Generalsekretärin
  • Gerhard RIEMER
    Industriellenvereinigung
    Bereich Bildung, Innovation & Forschung
  • Renée SCHROEDER
    Max F. Perutz Laboratories, Universität Wien
    Vizepräsidentin des Wissenschaftsfonds FWF
  • Edeltraud STIFTINGER
    Siemens AG Österreich
    Corporate Innovation Center


Plakat "Gender im Gespräch"

Mit Gender im Gespräch wollten wir einen Einblick geben, warum Chancengleichheit - obwohl von allen gefordert - so schwierig herzustellen ist. Folgende Fragen standen im Mittelpunkt der Gespräche:

  • Wie innovativ kann die Gesellschaft sein ohne die ausreichende Aktivierung des Potenzials von Frauen? 
  • Warum sind die Rahmenbedingungen und die Teilhabe von Frauen und Männer an der Innovationsgesellschaft nach wie vor unterschiedlich? 
  • Welche Instrumente und Maßnahmen sind sinnvoll, die zu mehr Gleichstellung von Frauen und Männern in Forschung und Technologie beitragen?

Plakate der Ausstellung (pdf, 1,3 MB).


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