the innovation company

POLICIES

CriPA Crime Predictive Analytics

Kann man Kriminalität vorhersagen? Wie gut das funktioniert und welche Methoden dafür geeignet sind, soll das Projekt CriPA zeigen.
Zuverlässige Prognosen und Risikoabschätzungen über räumliche und zeitliche Kriminalitätsentwicklungen sind ein unverzichtbares Instrument zur strategischen Bekämpfung von Kriminalität. Dafür geeignete Predictive Analytics Methoden werden in CriPA erforscht. Für längerfristige, großräumige Prognosen der Kriminalitätsentwicklung eignen sich Trendmodelle wie Generalisierte Additive Modelle. Als wichtige Einflussfaktoren auf die Kriminalität müssen in diesen Modellen auch gesellschaftliche Veränderungen wie Überalterung, Migration oder Beschäftigungsstruktur berücksichtigt werden. Kurzfristige, kleinräumige Prognosen und Risikomodelle (z.B. Risk Terrain Modeling und Near Repeat) ermöglichen – zusammen mit einer entsprechenden Darstellung in einem Geoinformationssystem – das frühzeitige Erkennen von raum-zeitbezogenen Mustern und unterstützen die Polizei bei Präventionsmaßnahmen.

Um die Genauigkeit der Prognosen weiter zu verbessern werden Einschätzungen und Erfahrungen von Experten aus dem Polizeibereich systematisch erfasst, aufbereitet und in die Modelle integriert.

Die erarbeiteten Modelle werden in ein echtzeitfähiges, webbasiertes, GIS-gestütztes Referenzsystem implementiert.

Javascript ist nicht aktiviert - die Website kann an manchen Stellen nicht korrekt angezeigt werden.