
Laborzentrum für Isotopenhydrologie und Umweltanalytik
Der Arbeitsbereich der Forschungsgruppe umfasst die Forschungsfelder Isotopenhydrologie und Umweltanalytik.
Ziel der Forschungstätigkeit auf dem Gebiet der Isotopenhydrologie ist die Entwicklung und Anwendung von Isotopenmethoden für die Prognose der Auswirkungen von klimatischen, physisch-geografischen, geologischen, physikalisch-chemischen und biologischen Faktoren auf die Entwicklung der terrestrischen oberflächennahen Hydrosphäre, die mit Grund- und Oberflächenwasser als wertvollem Schutzgut eine besondere Bedeutung besitzt.
Das breit gefächerte Leistungsspektrum erstreckt sich von Prognosen und Beweissicherung der Wasserqualität für Infrastrukturunternehmen und Kraftwerksbetreiber über die Untersuchung von Versinterungen im Tunnel- und Straßenbau bis hin zu isotopenhydrologischen Untersuchungen, Studien und Gutachten für KMU und Zivilingenieurbüros.
Im Mittelpunkt der Arbeiten im Bereich der Umweltanalytik steht die Erarbeitung und Bereitstellung maßgeschneiderter analytischer Methoden für die Lösung angewandter Problemstellungen aus unterschiedlichen Bereichen der Umweltforschung. Gleichzeitig gewinnt die Untersuchung der Herkunft und Mobilität von anthropogenen Schadstoffen im Grund- und Oberflächenwasser vor dem Hintergrund einer möglichst nachhaltigen Wasserbewirtschaftung immer stärker an Bedeutung.
Bedingt durch die immer stärker werdende Vernetzung der Umweltwissenschaften mit fachlich angrenzenden Wissenschaftsbereichen konnten in den letzten Jahren zahlreiche neue Anwendungsgebiete für die Isotopenhydrologie und Umweltanalytik erschlossen werden. Dies sind insbesondere Anwendungen aus den Bereichen der Klimaforschung, der Ökologie, der Medizin, der Authentizität von Nahrungsmittel und der Geotechnik.


