GIS – Anwendung und Entwicklung
Zur Visualisierung von Projektergebnissen und der Erarbeitung von Bewertungsszenarien ist es in vielen Fällen erforderlich, eigene sehr stark wasserbezogene Teil-Implementierungen und entsprechende Datenstrukturen zu entwickeln. Von besonderer Relevanz ist dabei die Implementation von Prä- und Postprozessoren im Bereich der numerischen Modellierung. Die Umsetzung geschieht in der Entwicklung von GIS-basierten Decision Support Systemen über die Koppelung von numerischen Teilkomponentenmodellen im Rahmen interner und externer Kooperationen.
Messtechnik – Datenakquisition
Das Feld Messtechnik und Datenakquisition zielt durch Weiterentwicklung, Adaptierung, Optimierung und Validierung von Systemen auf bestmöglichste Datenqualität und damit einhergehend auch auf die Qualität der darauf aufbauenden Auswertungen, Modellberechnungen etc. ab. Zum breiten Spektrum gehören die geophysikalische Feldmesstechnik, in-situ Messsysteme und automatisierte Datenübertragung, Probenahme- und Vor-Ort-Analysesysteme. Die Kenntnis über das Langzeitverhalten von Sensoren und Messsystemen, das Wissen um die Tauglichkeit von neuen Messsystemen, Sonden- und Datenübertragungsmedien ermöglichen ein auf die Erfordernisse der jeweiligen Projekte abgestimmten Einsatz. Synchronisierte Messnetze inklusive Datenübertragung für automatisierte Ereignisbeprobung unterstützen bei der Beobachtung von Tracer- und Pumpversuchen. Frühwarnsysteme kommen bei Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen zu tragen. Verschiedene Messsysteme gewährleisten ein präzises Monitoring im Untertage-, Verkehrswege- und Kraftwerksbau.
Labor – Umwelt-, Tracer- und Isotopenanalytik nach internationalen Qualitätsstandards
Die aktuellen Arbeitsfelder des Labors umfassen die Gebiete hydrochemische Analytik, Fluorimetrie und Traceranalytik sowie Isotopenanalytik. In allen Bereichen konnte durch das Engagement aller Mitarbeiter und die Anschaffung modernster Analysegeräte ein anerkannt hohes Qualitätsniveau erreicht werden. Dies dokumentiert unter anderem die äußerst erfolgreiche Teilnahme des Instituts an nationalen und internationalen Ringversuchen in den Bereichen Hydrochemie und Massenspektrometrie für die Analyse stabiler Umweltisotope. Für letztere ist der Aufbau einer "Continuous Flow Messstrecke" eine wertvolle methodische Erweiterung.


