Tiefengrundwasser und Geothermie

Durch anthropogene Verunreinigungen aus Industrie und Landwirtschaft sowie Unfälle und Umweltkatastrophen sind seichtliegende Trinkwasserressourcen qualitativ gefährdet. Grundwasservorkommen in großer Tiefe sind diesen qualitativen Beeinträchtigungen gegenüber besonders geschützt und erlangen darüber hinaus auch in Zeiten und Gebieten quantitativen Mangels (Trockengebiete) besondere Bedeutung. Die Erkundung, Erschließung, nachhaltige Bewirtschaftung und der Schutz dieser Tiefenwässer sind ein zentrales Forschungsthema dieses Schwerpunktes. Dabei kommen neben dem Einsatz hydro(geo)logischer Methoden im besonderen Maße geophysikalische Messverfahren, Reflexionsseismik und Bohrlochmessungen zum Tragen.


Siehe auch Tiefengrundwasser und Geothermie

 

Kompetenzen

Optimierung der Bewirtschaftung von Tiefenwässern

Grundwasser aus größeren Tiefen kann als Mineral-, Thermal- oder Trinkwasser sowie als geothermische Energiequelle genutzt werden. Am Institut wird jenes Wissen erarbeitet, mit dessen Hilfe diese wertvollen Wasserressourcen langfristig erhalten und optimal bewirtschaftet werden können. Dabei reicht das Angebot von der Standorterkundung und -bewertung von Thermalwasservorkommen über die Entwicklung von Bewirtschaftungskonzepten für Thermal-, Heil- und Mineralwässer bis zur Erarbeitung von Einsatzplänen zur Trinkwassernotversorgung aus Tiefenwässern.

Lösung
Tiefenwässer zur Notwasserversorgung
Effiziente Nutzung von Thermal- Heil- und Mineralwässern

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