2019

Europäisches Forum Alpbach

23. August 2019

Wie sicher ist sicher?

JOANNEUM RESEARCH DIGITAL lud am Freitag, 23. August 2019, im Rahmen der Technologiegespräche des Europäischen Forums Alpbach zur Breakout Session 08 mit dem Titel „Wie sicher ist sicher? Leben und Wirtschaften im Spannungsfeld zwischen Komfort – Geschwindigkeit – Sicherheit“. DIGITAL-Direktor Heinz Mayer führte durch das Gespräch, in dem Experten aus Forschung, Industrie und Produktion sowie dem Finanzwesen Aspekte der Sicherheit beleuchteten.

Sicherheitslücke Mensch

Warum ist die (digitale) Welt so unsicher? Antworten darauf lieferte der Hauptvortragende und Forscher Michael Waidner von Fraunhofer SIT, der Sicherheit in seinem Forschungsbereich ausschließlich mit Security übersetzt. Er bot einen spannenden Überblick darüber, was wie im Netz angreifbar ist und welche digitalen Spielwiesen es für Cyberangreifer gibt. „Angreifer haben im Moment ein einfaches Leben, weil wir zum Beispiel immer mehr Funktionalitäten in eine Cloud schieben“, so Waidner. Er sieht Cybersicherheit als das „Rückgrat der Digitalisierung“. Eine der größten Sicherheitslücken in der digitalen Welt sei der Mensch. Die Verwendung von Apps, das Aktualisieren dieser oder das Passwort-Management bieten potenziellen Angreifern unendlich viele Möglichkeiten. Die Erhebungen seines Teams haben ergeben, dass über 73 Prozent aller Apps Sicherheitsprobleme haben, dabei spielt es keine Rolle, ob die App kostenlos ist oder nicht. Alleine Business Apps haben zwischen 100 und 1000 Schwachstellen. „Durch regelmäßig durchgeführte Updates werden zwar Unsicherheiten aus dem System gebracht, aber andere wieder hineingelassen. Das Verhältnis bleibt konstant“, erklärt der Sicherheitsexperte. Wie schaut das im Internet aus? Waidner: „73 Prozent aller Netze sind angreifbar. In der Hälfte aller Unternehmen kann man Cyberunfälle nachweisen. Es gibt in Deutschland zwischen 20.000 und 30.000 Cyberunfälle pro Jahr – das ist ungefähr gleich viel wie die Häufigkeit von Verkehrsunfällen.“ Spannend auch sein Überblick über die prototypischen Cyberangriffe mit dem Resümee: „Informationstechnologie ist erschreckend leicht anzugreifen, wobei wirklich alle Sektoren betroffen sind. Die Etikette im Netz ist noch nicht so weit entwickelt wie im ‚echten‘ Leben.“ Und: „Die Welt kann noch schlimmer werden.“

Ein großes Problem seien das fehlende Bewusstsein sowohl von den Menschen als auch von den Organisationen, denn Sicherheit kostet auch etwas. 80 Prozent aller Angriffe wären abzuwehren, wenn man bereits vorhandene Technologien anwenden würde. Wenn man Forschungsergebnisse schneller auf den Markt bringen würde, würden die verbleibenden angreifbaren 20 Prozent auch rasch wegfallen“, prognostizierte Waidner.

Das Auto ist Technologie

Die Software ist aus dem Auto nicht mehr wegzudenken. Welche Herausforderungen die Digitalisierung in der Automobilbranche mit sich bringt, erzählte Michael Paulweber von der AVL List. „Ein automatisiertes Fahrzeug kommuniziert mit seiner Umgebung. Das ist technisch schon sehr komplex geworden“, erklärte Paulweber. Risikofaktoren in der Sicherheit sind die komplexen 3D-Systeme, also Sensoren. Paulweber ortet auch einen starken Anstieg der Hacks im Automotivbereich, vor allem das Testen und Aktualisieren bietet einige Schlupflöcher: „Das Validieren der Systeme von autonomen Fahrzeugen ist eine wesentlich größere Herausforderung, als sie zu bauen“, so Paulweber.Validiert wird in erster Linie in der Simulation und erst im Anschluss in der realen Anwendung. Wie testet man in der realen Welt? „Da müssen viele Interfaces definiert werden“, so Paulweber.
„Heute ist nicht mehr Technologie im Fahrzeug, sondern das Fahrzeug ist Technologie“, schlägt Thomas Kalcher von MAGNA in dieselbe Kerbe wie Paulweber. In der Fahrzeugindustrie herrsche schon eine enorme Variantenvielfalt, was die Industrie in eine flexible Fertigung drängt – Stichwort Smart Factory. In Zukunft sieht Kalcher eine völlig autonome E-Mobility-Welt, eine smarte Infrastruktur und Mobilität als Service: „Die Industrie muss sich Richtung Smart Factory mit Robotern bewegen – in Zukunft wird es in der Zusammenarbeit mehr Interaktion geben. Das heißt der Roboter darf von den Menschen lernen.“ Was bedeutet Smart Factory für IT-Security? Herausfordernd seien laut Kalcher die mittlerweile offenen Systeme, es gibt bei der smarten Produktion mehrere Cloud-Anwendungen. Auch Kalcher sieht die Menschen, also die Mitarbeiter, als Keyplayer in Sicherheitsfragen. „Die Menschen müssen sich den Herausforderungen stellen, Sicherheit als sensibles Thema betrachten und dürfen das nicht an die künstliche Intelligenz abgeben“, so der Top Manager.

Digitalisierung ersetzt keine Grundkenntnisse

Heinz Moitzi von AT&S, dem weltweit führenden Leiterplattenhersteller, sprach über die Entwicklung von Lochkarten bis zu den heutigen Leiterplatten und über die damit einhergehenden technologischen Problematiken. AT&S stellte sich auch die Frage nach den kritischen Systemen in Bezug auf Cyber Sicherheit, wo ist das Einfalltor? Moitzi sieht die Internationalität als großen Risikofaktor. Kernanforderungen der IT-Systeme, die international funktionieren müssen, seien Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit. „Sicherheitstests finden in der Simulation statt. Auch eine mechanische Simulation wird durchgeführt, wobei die Simulation nie das Prozess-Know-how ersetzen kann“, erläuterte Moitzi. „Digitalisierung ersetzt keine Grundkenntnisse, sie ist ein Werkzeug um Prozesse stabiler zu halten.“

Eine Bank ist ein IT Unternehmen

Die thematische Klammer von Cyber Security über smarte Produktion schloss Ingo Peitler vom Raiffeisen Rechenzentrum mit dem Thema Sicherheit im Finanzwesen. „Eine Bank ist nicht mehr eine Bank im historischen Sinn, sondern eine Bank ist eigentlich ein IT-Unternehmen. Garantiert wird 100 Prozent Verfügbarkeit und maximale Sicherheit“, stieg Peitler ein. Wie geht das? Die Strategien für die Bank von morgen sind Sicherheit als oberstes Gebot, Cloud Services, Bankenfusionen sowie Online-Offline-Banking. „Angriffe gibt es. Trends sind Spionageangriffe und Angriffe auf Clouds“, ortet Peitler die Lage. „Egal welche Systeme man für Cyber Security einsetzt, der Mensch ist nicht einschätzbar. Wichtig ist vor allem das Bewusstsein der Menschen zu schärfen“, so Peitler.

Resümee: Selbst wenn alle technologischen Anforderungen erfüllt werden, obliegt es doch größtenteils den Menschen, verantwortungsvoll mit Daten umzugehen.

Rückfragehinweis: DI Dr. Heinz Mayer, DIGITAL - Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien

 

Pressefotos Download

v.l. Michael Paulweber (AVL List), Michael Waidner (Fraunhofer), Thomas Kalcher (MAGNA), Ingo Peitler (Raiffeisen Rechenzentrum), Heinz Mayer, Christian Derler (beide JOANNEUM RESEARCH DIGITAL) und Heinz Moitzi (AT&S); Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

22. August 2019

Ausstellung der innoregio styria

„Life Science“ stand 2019 im Mittelpunkt des steirischen Auftritts der innoregio styria bei den Technologiegesprächen in Alpbach. Die innoregio styria präsentierte in Kooperation mit dem Human.technology Styria Cluster (HTS) und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH SFG konkrete Beispiele steirischer Life Science-Innovationen. Die JOANNEUM RESEARCH war mit den Instituten MATERIALS und DIGITAL vertreten. Gezeigt wurden unter anderem Möglchkeiten des 3D-Drucks im medizinischen Bereich, zum Beispiel am Druck von medizinischen Implantaten direkt im Krankenhaus in der Nähe des OPs.

Weitere Informationen

Pressefotos Download

Viele Besucherinnen und Besucher interessierten sich für die Ausstellung der innoregio styria. Die JOANNEUM RESEARCH war mit den Instituten DIGITAL und MATERIALS dabei. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl (3.v.r.) mit den Initiatoren und Partnern der Ausstellung; Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl besucht den Stand der JOANNEUM RESEARCH im Otto-Molden-Foyer. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Die Eigentümervertreterinnen Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl (l.) und Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig (r.) mit JF-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl; Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

20. August 2019

Health Literacy in Österreich

HEALTH unterstützte am 20. August 2019 im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach eine Partner-Session zum Thema „Freiheit und Sicherheit brauchen Verständnis: Health Literacy in Österreich“.

Laut dem European Health Literacy Survey verfügen Österreicherinnen und Österreicher über eine vergleichsweise niedrige Gesundheitskompetenz. Diese bildet jedoch die Basis für Freiheit und Mitbestimmung der eigenen Gesundheitsversorgung.

Im Anschluss an die Keynote von Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg) diskutierten Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft) und Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz) über die Möglichkeiten, wie evidenzbasierte Interventionen die Health Literacy steigern können bzw. Digitalisierung dabei helfen kann.

Ingrid Mühlhauser betonte, dass kritische Gesundheitskompetenz gefördert werden müsse und dass das Gesundheitssystem beinahe eine Revolution brauche. Die in den Beipackzettel enthaltenen Informationen sind selbst für Ärztinnen und Ärzte oder Apothekerinnen und Apothekern oft mißverständlich. Weiters „müssen Gesundheitsinformationen, die im Netz verfügbar sind, strenger beobachtet werden – à la foodwatch e. v. (Verbraucherinformation im Bereich der Lebensmittel) oder Konsumentenschutz“, so Sigrid Pilz. Es brauche eine „Kulturveränderung, wobei auch der Gesetzgeber wesentliche Aktionen dazu setzen müsste. Information und Aufklärung müssten Bestandteil des medizinischen Handelns werden.“, so Peter Nowak. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch fügte hinzu, dass die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten stärker in die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte aufgenommen werden müsse.

Durch die Session führte Andrea Fried, freiberufliche Journalistin im Bereich Gesundheitskommunikation.

Rückfragen an DDI Dr. Franz FeichtnerHEALTH - Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften

Pressefotos Download

Mag. Dr. Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz), Mag.a Andrea Fried (Moderation), Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg), Dr.in Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft) und Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber (Direktor HEALTH). Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber (Direktor HEALTH). Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Mag. Dr. Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Dr.in Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft), Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz) und Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg) . Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

20. August 2019

Philips Innovation Lab

Gut besucht war der „AAL AUSTRIA Showroom“ am 20. August 2019 im Rahmen des Philips Innovation Lab. Philips zeigte, wie künstliche beziehungsweise adaptive Intelligenz das Gesundheitssystem revolutionieren kann. DIGITAL präsentierte den sozialen Roboter Pepper (Projekt AMIGO) sowie ein Serious Game zur "multimodalen Aktivierung zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit" mittels einer Tablet-App nach dem Trainingsmodell des Sozialvereins Deutschlandsberg.

Weitere Informationen: www.joanneum.at/aalwww.aal.atwww.benefit-amigo.at; www.philips.at/alpbach 

Pressefotos Download

DI Dr. Franz Fischler, Präsident des Europäischen Forums Alpbach (2. v. l.), mit den Expertinnen und Experten von DIGITAL sowie den Projektpartnern vom Sozialverein Deutschlandsberg. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

DI Gerald Lodron (l.) erklärt die Funktionsweise von Pepper. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

v.l. DIGITAL-Direktor DI Dr. Heinz Mayer, Forum-Alpbach-Generalsekretär Philippe Narval, MSc, Philips-Geschäftsführer Robert Körbler, JR-Prokurist DI Helmut Wiedenhofer und AAL-Experte Dr. Lucas Paletta

DIin Maria Fellner, MBA (l.) erklärt ein Serious Game zur "multimodalen Aktivierung zur Förderung der kognitiven Leistungsfähigkeit" mittels einer Tablet-App, Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

19. August 2019

Im Gespräch mit Pepper, dem sprechenden Assistenz-Roboter

Alpbach, 19. August 2019: Lucas Paletta (DIGITAL) war heute Vortragender in der Session "Psychische und Mentale Erkrankungen: Neue Ideen für mehr Inklusion" und präsentierte das Projekt "Sozial Assistierende Robotik mit Dialoggestütztem Coaching zur Motivation und Assessment von Trainingsaktivitäten für Menschen mit Demenz (AMIGO)".

Der sozial assistierende Roboter Pepper motiviert Menschen mit Demenz zu spielerischem und multimodalem Training. Die Betroffenen werden unterhaltsam als „Companion“ begleitet und als „Coach“ dazu angeregt, aktiv zu werden und in zwischenmenschliche Interaktion zu treten.

Rund 50 Interessierte nahmen am interaktiven Workshop mit jeweils zwei Runden teil und konnten miterleben, was Roboter Pepper für Menschen mit Demenz leisten und sein kann. Die anfangs vorsichtigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten oftmals fest, dass der kindlich aussehende Roboter auch ein "Begleiter in der Familie" sein kann. In den Diskussionen betonte Paletta, dass Roboter Pepper keinesfalls als Ersatz für die menschlichen Betreuungspersonen gedacht sei, sondern vielmehr als Unterstützung in Zeiten, wo sonst niemand da ist, dienen soll. Roboter Pepper werde sehr vorsichtig den Betroffenen näher gebracht. Freie Dialoge sind aufgrund der höheren Verletzlichkeit der Menschen mit Demenz nicht vorgesehen. Zur Zeit besucht Pepper insgesamt 20 Testpersonen und "wohnt" drei Wochen lang in deren Zuhause, wobei eine gute Begleitung dieser Feldstudien durch Angehörige und Fachpersonen essentiell ist. Die Betroffenen, so Sandra Pansy-Resch vom Sozialverein Deutschlandsberg, seien nach kurzer Zeit sehr glücklich über die durch Pepper gewonnene Autonomie, sich Bilder selbst anzusehen, Musik zu hören und "ganz nebenbei" aktivierende Trainings durchzuführen. 

Weitere Informationen:

http://www.benefit-amigo.at

http://www.joanneum.at/aal 

Pressefotos Download

Während der Session testen die Teilnehmer bereits die Assistenz-Funktionen von Pepper. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

AAL-Experte Lucas Paletta spricht darüber, dass Roboter Pepper keinesfalls als Ersatz für die menschlichen Betreuungspersonen gedacht sei, sondern vielmehr als Unterstützung in Zeiten, wo sonst niemand da ist, dienen soll. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

„Freiheit und Sicherheit“ lautet das Generalthema des Europäischen Forums Alpbach 2019. Aktueller könnte es nicht sein. Die JOANNEUM RESEARCH ist seit 1998 Partnerin dieser hochkarätig besetzten Veranstaltung, bei der sich alles um die aktuellen Fragen der Gesellschaft dreht. Bei den Gesundheitsgesprächen ist HEALTH – Institut für Biomedizin und Gesundheits­wissenschaften mit einer Partner-Session vertreten, bei den Technologiegesprächen ist heuer DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien mit einer Break-out-Session aktiv. Daneben gibt es noch zahlreiche Sideevents, bei denen Expertinnen und Experten der JOANNEUM ­RESEARCH mitwirken.

Gesundheitsgespräche

Freiheit und Sicherheit brauchen Verständnis: Health Literacy in Österreich

20. August 2019, 16.00 Uhr, Congress Centrum Alpbach

Laut dem European Health Literacy Survey verfügen Österreicherinnen und Österreicher über eine vergleichsweise niedrige Gesundheitskompetenz. Diese bildet jedoch die Basis für Freiheit und Mitbestimmung der eigenen Gesundheitsversorgung.

Wie können evidenzbasierte Interventionen die Health Literacy steigern?
Kann Digitalisierung dabei helfen?

Am Podium:
Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Keynote), Universität Hamburg, MIN Fakultät, Gesundheitswissenschaften
Dr. Peter Nowak, Gesundheit Österreich GmbH
Dr.in Sigrid Pilz, Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwältin
Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer-Kroitzsch, Institut für Allgemeinmedizin und evidenzbasierte Versorgungsforschung, Medizinische Universität Graz

Moderation:
Mag.a Andrea Fried, medinform

 

Technologiegespräche

Wie sicher ist sicher? Leben und Wirtschaften im Spannungsfeld zwischen Komfort – Geschwindigkeit – Sicherheit

23. August 2019,
13.15-17.30 Uhr, Hauptschule

Die Digitalisierung umfasst alle Lebensbereiche des Menschen. Die Generierung und die rasche Verfügbarkeit von Daten ist das Rückgrat der globalen Wirtschaft und unseres Privatlebens. Es gilt aber – vergleichbar mit dem Bergsteigen – ein ausgewogenes Maß zwischen dem Komfort und der Freiheit, die uns die Informationstechnologien bieten, und der Geschwindigkeit und Sicherheit der Datenkommunikation zu finden.

In der Breakout Session wird dieses Spannungsfeld nach einem Impulsvortrag anhand von konkreten Szenarien aus Mobilität, ­Produktion, Finanzsektor und der Medizin diskutiert.

Am Podium:
Prof. Dr. Michael Waidner, Institutsleiter, ­Fraunhofer SIT Darmstadt
Thomas Kalcher, M.Sc., Senior Manager, ­Enterprise Architecture, Magna Global IT
Ing. Heinz Moitzi, Chief Operations Officer, AT & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Dr. Michael Paulweber, MBA, Director Global Research and Technology Management
Mag. (FH) Ingo Peitler, MBA, Key Account Manager, BUSINESS DEVELOPMENT Raiffeisen Rechenzentrum GmbH
DI Dr. Heinz Mayer, Direktor DIGITAL – Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH
DI Christian Derler, Leiter der Kompetenzgruppe Cyber Security and Defence
der JOANNEUM RESEARCH

 

Rechtliches

Die Bilder dürfen ausschließlich im Zusammenhang mit der JOANNEUM RESEARCH verwendet werden.Wir gestatten die Verwendung der Bilder nur mit dem beim jeweiligen Foto angegebenen Copyright- und Fotografen-Vermerk © JOANNEUM RESEARCH/Fotografenname. Eine Weitergabe an Dritte ist ausdrücklich untersagt. Jede weitere bzw. sonstige Verwendung bedarf der schriftlichen Zustimmung der JOANNEUM RESEARCH. Wir untersagen ausdrücklich die nachträgliche Verarbeitung und Veränderung unter Verwendung elektronischer Systeme.

Mobil

Mag.a Gabriele Katz: 0664 602 876 1205

Mag.a Elke Zenz: 0664 602 876 1262