{"id":3302,"date":"2024-01-10T11:00:11","date_gmt":"2024-01-10T10:00:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/?p=3302"},"modified":"2024-01-12T12:18:19","modified_gmt":"2024-01-12T11:18:19","slug":"eine-erfolgsgeschichte-5-jahre-coremed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/eine-erfolgsgeschichte-5-jahre-coremed\/","title":{"rendered":"Eine Erfolgsgeschichte: 5 Jahre COREMED"},"content":{"rendered":"<p>Gut eingebettet in ein starkes lokales Netzwerk arbeiten 16 Mediziner*innen und Forscher*innen rund um Innovationstreiber Lars-Peter Kamolz an Fragen der <strong>regenerativen Medizin und Pr\u00e4zisionsmedizin<\/strong>. Im Fokus stehen die Bereiche Wundheilung und gesundes Altern.<\/p>\n<p>Potenzial in dem zukunftsrelevanten Forschungsfeld gibt es ausreichend: Der demografische Wandel ist voll im Gange, die L\u00e4nder stehen vor gro\u00dfen Herausforderungen, um sicherzustellen, dass ihre Gesundheits- und Sozialsysteme den demografischen Wandel stemmen. Denn laut WHO werden 2050 80 Prozent der \u00e4lteren Menschen in L\u00e4ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommen leben. 2020 gab es weltweit schon mehr Menschen, die 60 Jahre oder \u00e4lter gewesen sind, als Kinder unter 5 Jahren. Das Tempo der Bev\u00f6lkerungsalterung ist wesentlich h\u00f6her als in der Vergangenheit. Der Anteil der \u00fcber 60-J\u00e4hrigen an der Weltbev\u00f6lkerung wird sich bis 2050 von 12 Prozent (2015) auf 22 Prozent fast verdoppeln. Die WHO hat vor diesem Hintergrund die 2020er Jahre zur Dekade des gesunden Alterns (<a href=\"https:\/\/www.who.int\/initiatives\/decade-of-healthy-ageing\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Decade of healthy ageing<\/a>) erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>COREMED, das Zentrum f\u00fcr Regenerative Medizin und Pr\u00e4zisionsmedizin, wurde 2018 im Rahmen einer Kooperation zwischen der JOANNEUM RESEARCH und der <a href=\"https:\/\/www.medunigraz.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Medizinischen Universit\u00e4t Graz<\/a> gegr\u00fcndet. Inzwischen kann das hochmotivierte Team auf zahlreiche Erfolge zur\u00fcckblicken: Die Etablierung des Labors f\u00fcr Wundheilung (die trotz Lieferengp\u00e4sse w\u00e4hrend der Corona-Krise gegl\u00fcckt ist) inklusive Entwicklung von klinisch nahen Wundheilungsmodellen, vernetzte Forschungsprojekte und deren Publikation, die zu einem besseren Verst\u00e4ndnis der Bedeutung des Entz\u00fcndungsprozesses im Rahmen der Wundheilung, Narbenbildung und Altern gef\u00fchrt haben sowie nachhaltige Verbesserungen auf dem Gebiet der modernen Behandlung von Verbrennungen.<\/p>\n<p>Aktuell arbeitet ein interdisziplin\u00e4res Team instituts\u00fcbergreifend daran, humane Organ-on-a-Chip-Systeme zu entwickeln. Das Ziel ist dabei, moderne und relevante Testungssysteme f\u00fcr die Medikamenten- und Medizinprodukteentwicklung und<br \/>\n-testung zu entwickeln. Au\u00dferdem k\u00f6nnen basierend auf diesen neuen Testsystemen Tierversuche vermieden werden.<\/p>\n<p>Lars Kamolz, Direktor von COREMED: \u201eDie vernetzte Forschung und Entwicklung von heute ist die Diagnostik und Therapie von morgen. COREMED ist mit seiner Forschung zukunftsrelevant und nachhaltig.\u201c<\/p>\n<p>Hellmut Samonigg, Rektor der Med Uni Graz: \u201eDie Medizinische Universit\u00e4t Graz ist stolz, gemeinsam mit JOANNEUM RESEARCH im Zentrum COREMED einen bedeutenden Beitrag zur regenerativen Medizin zu leisten. Diese Zusammenarbeit schafft eine einzigartige Plattform f\u00fcr interdisziplin\u00e4re Forschung und den Wissenstransfer, die uns erm\u00f6glicht, gemeinsam Fortschritte in der medizinischen Wissenschaft zu erzielen und somit die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern.&#8220;<\/p>\n<h2><strong>Facts &amp; Figures<\/strong><\/h2>\n<ul>\n<li>COREMED hat es sich zum Ziel gesetzt, die grundlegenden Heilungsvorg\u00e4nge besser zu verstehen und diese gezielt zu unterst\u00fctzen. Dies soll zur Entwicklung neuer Produkte und Therapien f\u00fchren.<\/li>\n<li>In den vergangenen 5 Jahren hat COREMED ein Projektvolumen in H\u00f6he von rund 4,4\u00a0Millionen Euro bearbeitet.<\/li>\n<li>Die Anzahl der Mitarbeiter*innen hat sich seit dem Gr\u00fcndungsjahr verdoppelt.<\/li>\n<li>COREMED ist die Forschungseinheit der JOANNEUM RESEARCH mit dem h\u00f6chsten Frauenanteil.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wollen Sie mehr \u00fcber Regenerative Medizin und Pr\u00e4zisionsmedizin wissen? Kontaktieren Sie: <a href=\"mailto:coremed@joanneum.at\">coremed@joanneum.at<\/a><\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_3360\" aria-describedby=\"caption-attachment-3360\" style=\"width: 1920px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"img-fluid wp-image-3360 size-full\" src=\"https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista.jpg\" alt=\"Gruppenfoto: COREMED-Direktor Lars Kamolz, Waltraud Schinko-Neuroth, Karin Schaupp, Caroline Schober und JOANNEUM-RESEARCH-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Heinz Mayer vor dem ZWT Accelerator\" width=\"1920\" height=\"1280\" srcset=\"https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista.jpg 1920w, https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.joanneum.at\/coremed\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2024\/01\/20231019_5-Jahre-COREMED_c_JR-Kubista-18x12.jpg 18w\" sizes=\"(max-width: 1920px) 100vw, 1920px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3360\" class=\"wp-caption-text\">Lars Kamolz, Waltraud Schinko-Neuroth, Karin Schaupp, Caroline Schober und Heinz Mayer. Foto: JOANNEUM RESEARCH\/Kubista<\/figcaption><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gut eingebettet in ein starkes lokales Netzwerk arbeiten 16 Mediziner*innen und Forscher*innen rund um Innovationstreiber Lars-Peter Kamolz an Fragen der regenerativen Medizin und Pr\u00e4zisionsmedizin. Im Fokus stehen die Bereiche Wundheilung und gesundes Altern. 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