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FMG - Ebenheitsmessung

Exakt gefertigte Präzisionsschienen sorgen neben schüttelfreiem Fahrkomfort auch für größtmögliche Sicherheit im Zugverkehr.

Inhalt

Die Hersteller müssen bei ihren Produkten deshalb höchste Qualitätsstandards in Bezug auf die Ebenheit der Schienenfahrfläche in horizontaler und vertikaler Richtung einhalten und auch nachweisen können. JOANNEUM RESEARCH hat für diesen Zweck ein berührungsloses, optisches Verfahren entwickelt, das schneller und präziser funktioniert als die bisherigen Prüfmethoden.

Bei der traditionellen Ebenheitsmessung werden Messlineale auf die Schiene gelegt und der Spalt zwischen Lineal und Schiene gemessen. Ein von JOANNEUM RESEARCH in Zusammenarbeit mit Knorr Technik GmbH entwickeltes System misst den Abstand zur Schiene mittels Lichtschnittsensoren, während die Schiene durchläuft und simuliert so den manuellen Messvorgang mit Hilfe komplexer mathematischer Methoden. Das System, das bis zu 200 Meter lange Schienen mit einer Geschwindigkeit von 2 Metern pro Sekunde und einer Genauigkeit von 0,05 Millimetern prüfen kann, hat sich in der Praxis bereits mehrfach bewährt.

Eine besondere Beachtung bezüglich der Ebenheit bekommen die Schienenenden, die sehr oft in einer Richtpresse noch nachgerichtet werden müssen. Für den interaktiven Mess- und Richtprozess in einer Richtpresse hat JOANNEUM RESEARCH einen Ebenheitsscanner entwickelt. Dieser Ebenheitsscanner setzt ebenfalls einen Lichtschnittsensor ein, der mittels einer Lineareinheit über den Messbereich geführt wird. Zwei Richtlaser als Ebenheitsreferenz erlauben auch bei diesem System eine Messgenauigkeit von 0,05 mm.