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DIGITAL bei EU-Expertenmeeting zu Cybersecurity im Energiesektor

Am 23.10.2019 fand in der EU-Generaldirektion Energie in Brüssel ein Meeting der BRIDGE-Arbeitsgruppe „Data Management“ zum Thema “Cybersecurity and resilience” statt.

DI Heribert Vallant präsentiert. Credit: JOANNEUM RESEARCH


Am 27. Juni 2019 trat auf europäischer Ebene der sogenannte „Cybersecurity Act“ in Kraft. Dieser beinhaltet neben einem permanenten Mandat für die ENISA (Europäische Agentur für Netz- und Informationssicherheit) auch EU-weit einheitliche Cybersecurity-Zertifizierungen. Mit Hilfe des sogenannte „Cybersecurity Certification Frameworks“ soll die Cybersicherheit für eine breite Palette digitaler Dienste, Produkte oder Prozesse entscheidend verbessert werden. Dazu wird ein gemeinsames Konzept für die Zertifizierung von Cybersicherheit basierend auf Cybersicherheits-Anforderungen und dem dazugehörigen Bewertungsverfahren für Bereiche wie Industrielle Kontrollsysteme, 5G und Cloud ausgearbeitet.

Am 23.10.2019 fand in der EU-Generaldirektion Energie in Brüssel ein Meeting der BRIDGE-Arbeitsgruppe „Data Management“ zum Thema “Cybersecurity and resilience” statt. BRIDGE ist eine Initiative der Europäischen Kommission, die 32 Horizon 2020 Projekte bündelt (unter anderem das Projekt STORY, an dem LIFE und DIGITAL beteiligt sind). Ausgewählte Themen auf Basis der Ergebnisse der verschiedenen Projekte wurden mit Vertretern der EU Kommission diskutiert.

Im Vorfeld zu dieser Diskussion wurden Fragen hinsichtlich Cybersicherheit an die BRIDGE-Partnerprojekte gestellt. Im Rahmen dieser Veranstaltung fasste DI Heribert Vallant von der DIGITAL Kompetenzgruppe Cyber Security and Defence die Ergebnisse hinsichtlich des Cybersecurity Certification Frameworks zusammen. In einer interaktiven Session wurden weitere Punkte erörtert, um schlussendlich Empfehlungen an die Europäische Kommission aus dem Energiesektor und im speziellen hinsichtlich vorrangiger Zertifizierungsschemen für den Energiebereich auszuarbeiten.