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DIGITAL organisierte einen Workshop auf der „International Conference on Machine Learning 2019” mit

Der Workshop bot der Forschungscommunity eine Gelegenheit über ressourceneffiziente Methoden des maschinellen Lernens und kompakten Repräsentation neuronaler Netzwerke zu diskutieren.

ICML 2019, Song Hang (MIT) präsentiert. Crédit: JOANNEUM RESEARCH


Die Internationale Konferenz für maschinelles Lernen (ICML) ist weltweit eine der sich schnell entwickelnden Konferenzen für Künstliche Intelligenz und ein Treffpunkt für Expertinnen und Experten, um neueste Forschungsergebnisse zu allen Aspekten des Maschinellen Lernens in den Bereichen Data Science, Statistik, Spracherkennung und Robotik zu präsentieren. In diesem Jahr wurden eine themenreiche Ausstellung und ein Programm mit Vorträgen, Diskussionsrunden, Demonstrationen und Workshops für mehr als 6.000 Teilnehmer gestaltet.

Der von JOANNEUM RESEARCH mitorganisierte Workshop zum Thema "On-Device Machine Learning & Compact Deep Neural Network Representations" fand am 14. Juni als Teil der ICML 2019 statt und brachte mehr als 150 Forscher/innen und Praktiker/innen zusammen, um Themen wie Komprimierung neuronaler Netze, optimierte Netzwerkarchitekturen für die Hardwarebeschleunigung von neuronalen Netzwerken, zu diskutieren. Ziel des Workshops war es, eine enge Verbindung zwischen Forscher/innen und Verantwortlichen in der Industrie herzustellen und  sich über den Stand der Forschung für ressourcenschonende Methoden des maschinellen Lernens, die kompakten und effizienten Netzwerkdarstellungen und deren Beziehung zu bestimmten Zielplattformen auszutauschen.

Mit der rasant wachsenden Anzahl von Anwendungen neuronaler Netze steigt der Bedarf an Skalierbarkeit und an der Verwendung dieser Technologien auf ressourcenbeschränkten Geräten wie Mobiltelefon, Smart Cameras oder in Fahrzeugen. Die lokale Verarbeitung kann in Content-Analyse-Anwendungen, beispielsweise im Horizon 2020 Projekt MARCONI Datenschutzprobleme verhindern, da die Mediendaten nicht an einen zentralen Server gesendet werden müssen.

Im Rahmen des Workshops wurden Vorträge von Referenten von Organisationen wie MIT, Google, IBM und NVIDIA sowie eine Postersession und eine Podiumsdiskussion abgehalten. Die Teilnehmer stellten fest, dass immer mehr Zielhardwareplattformen mit ihren speziellen Toolkits zur Optimierung zur Verfügung stehen, was wiederum dazu führt, dass Interoperabilitätsproblemenen entstehen können. Daher sind Standardisierungsaktivitäten für Austauschformate und die Darstellung komprimierter Netzwerke erforderlich. Ein Beispiel dafür ist die Standardisierungsaktivität in MPEG, zu der JOANNEUM RESEARCH beiträgt.

 

Mehr Informationen: Connected Computing Group @ DIGITAL

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