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Leuchtturm-Forschung zum Welt-Alzheimer-Tag 2019

„multimodAAL“ ist ein internationales Leuchtturmprojekt und bildet mit der geballten Kompetenz aller Konsortialpartner einen Netzwerkknoten für Demenz in der Steiermark.

Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (4.v.l.) mit JR-Geschäftsführer Wolfgang Pribyl (3.v.l.) und MUG-Vizerektorin Caroline Schober-Trummler (2.v.l.) mit den Alzheimer-Expertinnen und Experten der Projektpartner. Credit: JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl


Aktuellen Schätzungen zufolge leben in Österreich 130.000 Personen mit Demenz. Aufgrund eines kontinuierlichen Altersanstiegs wird sich dieser Anteil bis 2050 verdoppeln. Eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen ist die adäquate Betreuung, speziell im eigenen Wohnumfeld. Alzheimer-Demenz gilt als unheilbar, große Pharmakonzerne haben in letzter Zeit sogar die Forschung an neuen Medikamenten eingestellt. Die Kombination von kognitiver, physischer und sozialer Aktivierung durch spielerische Ansätze verspricht ein erhebliches Erfolgspotenzial. Forscherinnen und Forscher von DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien, haben auf dem Gebiet der Demenzforschung eine einzigartige Referenzstudie initiiert: „multimodAAL“ ist ein internationales Leuchtturmprojekt und bildet mit der geballten Kompetenz aller Konsortialpartner einen Netzwerkknoten für Demenz in der Steiermark.

Für die Demenzforschung stellt diese große Referenzstudie ein bislang einzigartiges Novum dar, da erstmals Diagnostik mittels neurologischer Magnetresonanztomographie, pflegewissenschaftliche Untersuchungen und Tablet-basiertes aktivierendes Training zusammengeführt werden. Dies ist bisher in keiner einzigen Studie erfolgt. Dieses ambitionierte, dreijährige Projekt wird von JOANNEUM RESEARCH DIGITAL gemeinsam mit der Medizinischen Universität Graz (Univ.Klinik für Neurologie und Institut für Pflegewissenschaft), dem Österreichischen Roten Kreuz, dem Sozialverein Deutschlandsberg und HS&I Health System Intelligence e.U. durchgeführt.


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