Digital

Wissenschaftliche Publikation

Umweltmonitoring mittels Fernerkundung- Vorlesungsunterlagen

Publikation aus Digital

Univ.-Prof. Dipl.-Forstw. Dr. Mathias Schardt

TU Graz - Vorlesung, 2008

Abstract:

Fernerkundung: Fernerkundung ist die Wissenschaft, durch berührungsfreie Messung Informationen über Objekte zu erhalten, ohne mit diesen in Kontakt zu treten. Für den Prozess der Datenauswertung ist jedoch in den meisten Fällen eine Feldbegehung bzw. Referenzmessung im Gelände nötig. Umweltmonitoring: Umweltmonitoring bezeichnet die langfristige Erfassung umwelt- und naturschutzrelevanter Veränderungen in Luft, Boden und Wasser. Im Lexikon für Fernerkundung werden folgende weitere Informationen gegeben. Umweltmonitoring erfährt im internationalen, wie auch im nationalen Maßstab eine zunehmende Bedeutung, nicht zuletzt aufgrund des Globalen Wandels. Öffentliche Aufgaben und Verpflichtungen bzgl. des Umweltmonitorings, insbesondere durch neue Entwicklungen im Umweltrecht wie zum Beispiel dem Kyoto-Protokoll, der Wasserrahmenrichtlinie und der Flora-Fauna-Habitat (FFH)-Richtlinie der EU sowie im Erdbeobachtungsprogramm (GEOSS) haben beträchtlich an Aktualität gewonnen. Als Ergänzung konventioneller Beobachtungsmethoden werden bodengestützte, wie auch flugzeug- und satellitenbasierte Fernerkundungsverfahren verstärkt eingesetzt. Gerade satellitengestützte Fernerkundungsdaten bieten in den Bereichen Umweltbeobachtung sowie Umweltanalyse wertvolle Informationen, sie stehen zeitnah zur Verfügung und decken auch solche Gebiete ab, die mit herkömmlichen Methoden bisher nur unvollständig erfasst werden konnten. Sie können sowohl zur Risikovorsorge als auch zum Katastrophenmanagement genutzt werden. Aus langfristigen Beobachtungsreihen lassen sich Veränderungen ablesen und Prognosen erstellen.