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HAD

FV FUSION

GNSS Sensor Fusion Simulator zur autonomen Fahrzeugnavigation

Motivation Ziele

Die autonome Fahrzeug-Navigation ist derzeit immer noch sehr stark durch die technologischen Einschränkungen der absoluten Positionierung limitiert, da es in komplexen Umgebungen wie Garageneinfahrten oder Häuserschluchten durch Abschattungen und Reflexionen von Satellitensignalen zu ungenügenden Positionierungsgenauigkeiten kommt, bzw. die satellitengestützte Navigation völlig versagt.
Darauf abzielende aktuelle Ansätze der Wissenschaft durch Fusion von herkömmlichen GNSS Empfängern mit der konventionellen Fahrzeug Odometrie können, auf Grund des sich laufend akkumulierenden Fehlers der Rad-Sensorik, die Anforderungen des autonomen Fahrens in herausfordernden Umgebungen nicht erfüllen. Speziell für diese ungelöste Problematik der hoch genauen absoluten Positionierung ist es daher notwendig, in Grundlagenforschung mit alternativen Ansätzen zu investieren.

Heraus- forderung

In der automotiven Produktentwicklung gehört automatisiertes Fahren schon über Jahre hinweg zu den wesentlichen Innovationstreibern. Gesteigerte Verkehrssicherheit, Effizienz im Treibstoffverbrauch, bessere Ausnutzung der Infrastruktur, damit indirekt Klimaschutzvorteile und vor allem der Komfortfaktor sind nur einige Aspekte und bilden einen vielversprechenden Ausblick auf wegweisende technologische und wirtschaftliche Entwicklungen. Innovationssprünge in der Sensorik und Rechentechnik leisten einen positiven Beitrag, auch wenn Zeitpläne für die Einführung des voll autonomen Fahrens laufend nach hinten verschoben werden –  ein Indiz für die Komplexität der Thematik und für die noch ungelösten Forschungsfragen.

Vor diesem Hintergrund ist die Initiative von JOANNEUM RESEARCH zu sehen, einen Schwerpunkt auf das Thema ‚Hochautomatisiertes Fahren‘ zu setzen und damit – basierend auf den hohen forscherlichen Kompetenzen – einen wesentlichen Beitrag zu den gestarteten und geplanten Aktivitäten in Österreich zu liefern.

Im Rahmen des vorgestellten Projektvorhabens soll ein innovativer Lösungsansatz entwickelt werden, der unter Einbeziehung von Echtzeitinformation in 3D eine Prädiktion von schwachen Satellitensignalen und damit deren Empfang unter schwierigsten Bedingungen ermöglichen soll. Durch Fusion mit Methoden der relativen Positionierung soll dabei noch eine weitere Steigerung der Positionsgenauigkeit und -verfügbarkeit erreicht werden.

Förder- geber

Gefördert vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie im Rahmen der Förderungsvereinbarung 2017-2018.

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