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WP49 2007/10 "Inputadditionalität von Forschungsförderung durch die FFG"

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G. Streicher

, 10/2007

Abstract:

Vorliegende Arbeit befasst sich mit der Inputadditionalität von Forschungsförderung durch die Forschungsförderungsgesellschaft FFG (früher FFF). Die Datenbasis enthält Struktur- und Förderdaten auf Firmenebene und umfasst die Periode 1995-2006; sie wurde von der FFG zur Verfügung gestellt. Eine Panel-Schätzung ergibt eine signifikant additive Förderwirkung: jeder Euro an Förderbarwert bringt kurzfristig eine Ausweitung der firmeneigenen Forschungsausgaben um etwa 30 Cent, langfristig liegt der Effekt bei etwa 85 Cent. Der Fördereffekt ist also durchaus beträchtlich (auch im Vergleich zu den Resultaten vergleichbarer internationaler Studien), wenn auch geringer als der Effekt, der sich bei einer „naiven“ Betrachtung der Förderbedingungen ergibt. Eine Sensibilitätsanalyse zeigt darüber hinaus, dass die Resultate relativ stark von der spezifischen Auswahl der in der Analyse verwendeten Firmen abhängen; die genauen numerischen Resultate sind daher mit einer gewissen Vorsicht zu interpretieren.

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