{"id":15291,"date":"2023-08-24T14:59:48","date_gmt":"2023-08-24T12:59:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.joanneum.at\/?p=15291"},"modified":"2024-02-09T09:44:40","modified_gmt":"2024-02-09T08:44:40","slug":"verbesserung-der-op-sicherheit-durch-den-digitalen-op-check","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joanneum.at\/en\/verbesserung-der-op-sicherheit-durch-den-digitalen-op-check\/","title":{"rendered":"Safety of surgical procedures improved thanks to digital OP-Check technology"},"content":{"rendered":"<p>Seit 2018 entwickeln Teams der JOANNEUM RESEARCH und der KAGes gemeinsam eine digitale L\u00f6sung f\u00fcr die 2008 von der WHO entwickelte und auf Papier verwendete \u201eSurgical Safety Checklist\u201c. Diese analogen Checklisten erfordern aber einen erh\u00f6hten Zeitaufwand und k\u00f6nnen auch nicht optimal in bestehende Arbeitsprozesse integriert werden. Die neue digitale L\u00f6sung l\u00e4sst sich einfach in bestehende Arbeitsabl\u00e4ufe integrieren, vermeidet durch automatische Daten\u00fcbernahmen redundante Dokumentation, bietet eine moderne benutzerfreundliche Oberfl\u00e4che, ist mobil einsetzbar und bringt f\u00fcr alle Beteiligten eine durchgehende Transparenz. Ein entsprechend den WHO-Sicherheitskriterien qualit\u00e4tsgesicherter Prozess in der OP-Vorbereitung kann damit optimal unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<p>Die digitale OP-Prozessunterst\u00fctzung \u201eOP-Check\u201c war gegen Ende 2022 so weit, dass sie in zwei OP-Bereichen pilotiert werden konnte. Das geschah im LKH Deutschlandsberg und in der Universit\u00e4tsklinik f\u00fcr Neurochirurgie des LKH-Univ. Klinikum Graz. \u201eWir haben nun genug Daten und R\u00fcckmeldungen, auf Basis derer wir in die Finalisierung des Produkts gehen k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Franz Feichtner, Direktor von HEALTH, dem Institut f\u00fcr Biomedizinische Forschung und Technologien der JOANNEUM RESEARCH. Und weiter: \u201eAb September 2023 soll die digitale OP-Checkliste schrittweise in allen chirurgischen Einheiten des LKH-Univ. Klinikum Graz eingef\u00fchrt werden und kann in weiterer Folge in allen KAGes-Einrichtungen der Steiermark verwendet werden. F\u00fcr den Routinebetrieb wurde auch ein Wartungs- und Betreuungsvertrag mit der KAGes abgeschlossen. In Zukunft wollen wir das Produkt auch anderen Krankenh\u00e4usern und deren Betreibern zug\u00e4nglich machen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDer digitale \u201aOP-Check\u2018 wird zur Steigerung der Sicherheit im OP-Prozess beitragen, bei gleichzeitiger Entlastung unserer Mitarbeiter*innen. Bereits existierende Daten werden \u00fcbernommen, alle relevanten Informationen stehen allen Beteiligten jederzeit und ortsunabh\u00e4ngig zur Verf\u00fcgung. Der gesamte OP-Prozess wird dadurch transparenter und entsprechend unserer LEAN-Hospital-Strategie \u201agestreamlined\u2018, betont Univ.-Prof. Ing. Dr. Dr. Gerhard Stark, Vorstandsvorsitzender der KAGes.<\/p>\n<p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr die Produktentwicklung ist die Forschungsgruppe Digital Healthcare Solutions von JOANNEUM RESEARCH HEALTH. Das dynamische Team ist spezialisiert auf die Entwicklung und klinische Validierung von IKT-basierten Systemen zur medizinischen Entscheidungs- und Arbeitsprozessunterst\u00fctzung und generiert Software als Medizinprodukt.<\/p>\n<p>\u201eDie ausgezeichnete Kooperation zwischen JOANNEUM RESEARCH und der KAGes zeigt, dass das Potenzial f\u00fcr Digitalisierung von Prozessabl\u00e4ufen im Krankenhaus noch lange nicht ersch\u00f6pft ist. Unsere Ziele sind ein erleichterter Datenaustausch, eine verbesserte interprofessionelle Zusammenarbeit und Unterst\u00fctzung, beziehungsweise das Empowerment systemrelevanter Berufsgruppen\u201c, betont Feichtner.<\/p>\n<p>The <strong>JOANNEUM RESEARCH<\/strong> mit Hauptsitz in Graz ist eine Innovations- und Technologieanbieterin im Bereich der angewandten Forschung. Als Forschungsgesellschaft der L\u00e4nder und Regionen pr\u00e4gen wir mit unseren Forschungskompetenzen die Entwicklung unserer modernen Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig und menschenzentriert. Als multidisziplin\u00e4res Team in flexiblen, innovationsfreundlichen Strukturen leben wir h\u00f6chste gesellschaftliche und wissenschaftliche Anspr\u00fcche.<\/p>\n<p>The <strong>KAGes<\/strong> bietet an 20 LKH-Standorten Hochleistungsmedizin am Puls der Zeit an und z\u00e4hlt zu einem der gr\u00f6\u00dften Spitalsunternehmen Europas. Mit der Innovationskraft ihrer rund 18.000 Mitarbeiter*innen z\u00e4hlt die KAGes in vielen Bereichen als bedeutender Impulsgeber und Benchmarker unter \u00d6sterreichs Spit\u00e4lern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2018 entwickeln Teams der JOANNEUM RESEARCH und der KAGes gemeinsam eine digitale L\u00f6sung f\u00fcr die 2008 von der WHO entwickelte und auf Papier verwendete \u201eSurgical Safety Checklist\u201c. Diese analogen Checklisten erfordern aber einen erh\u00f6hten Zeitaufwand und k\u00f6nnen auch nicht optimal in bestehende Arbeitsprozesse integriert werden. 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