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HEALTH

RSG Steiermark 2011

Regionaler Strukturplan Gesundheit Steiermark, 2011

 

Ausgangssituation

Die Steiermark verfügt über eine dichte Struktur an Akutkrankenhäusern mit geringer Größe und über eine insgesamt dennoch hohe Bettenzahl. Zudem war es Wunsch, im Jahr 2011 im Sinne einer integrierten Planung Leistungsverlagerungen aus dem voll- in den teilstationären Bereich und aus dem teilstationären Bereich in die ambulante Versorgung planerisch zu berücksichtigen und methodisch zu operationalisieren.

Projektziel

Es wurde der gesamte Planungsbereich des RSG Steiermark auf Basis der bestehenden Leistungsdaten neu geplant. Dabei wurden die Prinzipien der Gleichmäßigkeit der Versorgung, der Nutzungseffizienz und der qualitativen Absicherung durch Zentrenbildung für spezielle Versorgungen berücksichtigt und neue Versorgungsmodelle erstmals in Österreich neu entworfen.

Ergebnisse

Die leistungsorientierte Angebotsplanung bereinigte stationäre Strukturen und differenzierte die Allgemeinchirurgie und Unfallchirurgie aus. Zudem wurde der Bedarf an geriatrischer Versorgung durch Kapazitätsausweitungen berücksichtigt. Erstmal wurden in Österreich Standardkrankenhäuser der Basisversorgung eingeführt. Die fachärztliche Sicherstellung peripherer Bereiche erfolgt im ambulanten Bereich über neue Versorgungsmodelle mit teilzeitlicher bedarfsgerechter Bespielung gemeinsamer Räumlichkeiten, womit die fachärztliche Versorgung stellenweise deutlich verbessert wird.

Die angewendete analytische Methode ist komplex und basiert auf allen verfügbaren Rohdaten der einzelnen Sektoren, stellt damit aber eine äußerst flexible und gute Annäherung an die tatsächlichen Bedürfnisse dar.

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