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„Aufbruch zur Verantwortung: Ethik im Forschungsalltag“

Am 30. September fand in Graz in der „Alten Universität“ ein hochkarätiges Symposium zum Thema Ethik in der Forschung statt.

 

Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold, Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Hon-Prof. Dr. Bernhard Pelzl
Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold, Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Hon-Prof. Dr. Bernhard Pelzl

Grundidee ist das Setzen neuer Impulse und die Vernetzung der bestehenden steirischen Ethik Initiativen. Als Impulsgeber agiert Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin vom Geschwister-Scholl-Institut der Universität München: „Wissenschaft wird getragen von einem Ethos rationaler Erkenntnis, Wahrhaftigkeit, Verlässlichkeit und fairer Kooperation. Die philosophischen Grundlagen dieses Ethos und seine aktuelle Gefährdung werden Gegenstand dieses Vortrages sein.“

Diese Initiative setzte die Arbeitsgruppe „Ethik in Forschung und Technik“ (AG-EFT) der JOANNEUM RESEARCH. Angestrebt wird eine verbesserte Qualität der Forschung, was über den Zugang der Ethik gelingen kann. Durch das Bewusstmachen und Aufbrechen von individuellen Weltbildeingrenzungen und Glaubenssätzen, die unweigerlich in die tägliche (Forschungs-) Arbeit einfließen, kann die Forschung qualitativ verbessert werden.

Die interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Ethik in Forschung und Technik“ wurde im April 2007 bei JOANNEUM RESEARCH eingerichtet. Sie wird vom Ethik-Experten Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold (Institut für Ethik und Gesellschaftslehre, Karl-Franzens-Universität Graz) moderiert und geleitet.

Weitere Aktivitäten werden mit einem international orientierten Fellowship-Programm, mit Schulungs- und Fortbildungsmaßnahmen und Publikationen gesetzt.

JOANNEUM RESEARCH ist damit das einzige Forschungsunternehmen in Österreich, das sich systematisch institutionalisiert mit der Frage der Ethik in der Forschung und Technik beschäftigt. Vorgestestellt wurde die Initiative bei einer Pressekonferenz von Hon-Prof. Dr. Bernhard Pelzl, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH, Univ.-Prof. Dr. Leopold Neuhold vom Institut für Ethik und Gesellschaftslehre und von Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder.