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Forschung: Steiermark gehört in der EU zu den Top 25 Regionen

Stärkere Vernetzung von Forschern, Institutionen und Wirtschaft tut Not

Verstärkte Forschung im Bereich der Werkstoffe, der Human- und Nanotechnologie sowie der Computersimulation sollen die Position der Steiermark als innovative Region stärken. Voraussetzung seien die Forcierung von Verbundprojekten und Netzwerken zwischen Forschungsinstitutionen und eine stärkere Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Eckpfeiler künftiger Forschungspolitik finden sich in der von Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. DI Leopold Schöggl in Auftrag gegebenen "Forschungsstrategie Steiermark 2005 plus" wieder.

Verstärkte Forschung im Bereich der Werkstoffe, der Human- und Nanotechnologie sowie der Computersimulation sollen die Position der Steiermark als innovative Region stärken. Voraussetzung seien die Forcierung von Verbundprojekten und Netzwerken zwischen Forschungsinstitutionen und eine stärkere Kooperation von Wissenschaft und Wirtschaft. Die Eckpfeiler künftiger Forschungspolitik finden sich in der von Forschungsreferent Landeshauptmann-Stv. DI Leopold Schöggl in Auftrag gegebenen "Forschungsstrategie Steiermark 2005 plus" wieder.

Die Strategie wurde vom Institut für Technologie- und Regionalpolitik der JOANNEUM RESEARCH erarbeitet. Sie bezieht sich auf den technisch-naturwissenschaftlichen Bereich. "Im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich sind am ehesten Chancen für umsetzungsorientierte Forschung zu erwarten, daher haben wir zuerst dieses Feld angeschaut", so Schöggl. Entsprechend wurden konkrete "Stärkefelder" in diesem Bereich ausfindig gemacht und geben nun auch die Ausrichtung des Strategiepapiers vor.
Die Analyse der Leistungsfähigkeit der steirischen Forschungslandschaft zeige eine gute Position der Steiermark, so Michael Steiner, Leiter des Instituts für Technologie- und Regionalpolitik der JOANNEUM RESEARCH. Die Beteiligung an den Forschungs-Rahmenprogrammen der EU sei beispielsweise doppelt so hoch wie im österreichischen Durchschnitt. "Die Steiermark gehört in der Forschung zu den Top 25 Regionen in der EU. Ihr Profil als Forschungsstandort wird international aber noch zu wenig wahrgenommen", schildert Steiner. Der Ausbau der Aktivitäten entlang der "Ingenieurskompetenzen" sollen den Wirtschafts- und Innovationsstandort Steiermark in der Forschung weiter stärken.


Dazu sollten laut Steiner sowohl die Themen als auch die Unterstützung über mindestens fünf bis sieben Jahre gebündelt werden. Eine Forcierung von Verbundprojekten und Netzwerken unter Einbindung der Wirtschaft mit mehrjährigen Förderschwerpunkten und Zentrumsbildung nach dem Vorbild "Nanonet Styria" sei sinnvoll. Neben der Werkstoffforschung sowie der Human- und Nanotechnologie zeichne sich der Bereich der Computersimulation als "starkes Hoffnungsgebiet" ab. In anderen Feldern, wie z. B. dem Umweltbereich, sei die Umsetzung der Wissens in wirtschaftliche Anwendungen noch nicht ausreichend, bemängelte der Volkswirt.