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JOANNEUM RESEARCH

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Kooperationsverlängerung mit dem Österreichischen Bundesheer

Am 21. September 2018 wurde die seit fünf Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Österreichischen Bundesheer und der JOANNEUM RESEARCH in Beisein von Bundesminister Mario Kunasek für weitere fünf Jahre verlängert. Mit den sieben Forschungseinheiten MATERIALS, HEALTH, DIGITAL, POLICIES, ROBOTICS, LIFE und COREMED ist es der JOANNEUM RESEARCH möglich, interdisziplinäre Lösungsansätze für das Österreichische Bundesheer anzubieten.

Generalleutnant Johann Luif, Verteidigungsminister Mario Kunasek mit GF Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, MBA (c)JOANNEUM RESEARCH/Schwarzl

„Die aktuellen Herausforderungen an Streitkräfte erfordern einen Schulterschluss zwischen Forschung, Wirtschaft, Industrie und Bundesheer. Wir müssen unsere Fähigkeiten weiterentwickeln und neue Möglichkeiten erforschen, um auch künftig für die Sicherheit Österreichs und seiner Bürger sorgen zu können. JOANNEUM RESEARCH ist uns hier ein für dieses Vorhaben wichtiger und verlässlicher Partner in der österreichischen Forschungslandschaft“, sagte der Verteidigungsminister bei der Unterzeichnung.

„Aufbauend auf einer langjährigen Kooperation im Bereich der Frühwarnsysteme und in nationalen und internationalen Forschungsprojekten wurde 2013 erstmals eine fünfjährige Kooperationsvereinbarung abgeschlossen, die eine noch intensivere Zu­sammenarbeit zum Ziel hatte und auch den Austausch von sensiblen Informationen erleichterte. Es freut mich daher besonders, jetzt feststellen zu können, dass sich die Erwartungen in die Intensivierung dieser Zusammenarbeit nicht nur erfüllt haben, sondern deutlich übertroffen wurden. Das Österreichische Bundesheer ist ein wichtiger strategischer Partner für die zentralen Herausforderungen der Zukunft in den Bereichen Sicherheit, Informations- und Kommunikationstechnologien sowie im Katastrophenschutz“, so Univ.-Prof. DI Dr. Wolfgang Pribyl, MBA, Geschäftsführer der JOANNEUM RESEARCH.

Ziel der heutigen Kooperationsverlängerung ist es einerseits die Forschung und Entwicklung weiter auszubauen und andererseits ausgewählte Technologien in die praktische Umsetzung zu bringen. Die Partnerschaft beider Institutionen baut auf das internationale technologische Netzwerk der JOANNEUM RESEARCH und das internationale militärische Netzwerk des Bundesministeriums für Landesverteidigung.

Aus der erfolgreichen Kooperation und dem aktuell gesteigerten Sicherheitsbewusstsein in Gesellschaft, Politik, und Wirtschaft ging eine neue Kompetenzgruppe bei DIGITAL, dem Institut für Informations- und Kommunikationstechnologien der JOANNEUM RESEARCH, hervor. Die Kompetenzgruppe „Cyber Security and Defence“ agiert mit verstärktem Engagement in Forschung und Entwicklung im Verteidigungssektor.

DIGITAL arbeitet schon weit länger als im Rahmen der aktuellen Kooperationsvereinbarung mit und für das Österreichische Bundesheer. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung des „ABC-Informationsmanagementsystems (ABC-IS)“ im Bereich Aufklärung: Über mehrere Generationen wurde das System permanent technologisch und funktional weiterentwickelt. Aufklärungstechnologien sind wesentliche Bestandteile in der Landesverteidigung, daher hatten neben modernen Informationsmanagementmethoden Forschungstätigkeiten im Bereich der Fernerkundung und Kommunikationstechnologien immer einen besonderen Stellenwert.  Die JOANNEUM RESEARCH entwickelte darauf aufbauend eine flugtaugliche Sensorplattform, Kommunikationseinrichtung und Bodenstation, die in Echtzeit Lagebilder für unterschiedliche Einsatzszenarien generieren kann. Wichtig ist das für das Katastrophenmanagement. Der aktuelle Trend geht in Richtung Erweiterung der Sensorplattformen um zusätzliche Modalitäten und Sicherheit für Navigationssysteme zu schaffen. Technologiesprünge in der Sensorik und Rechenleistung erlauben neue Forschungsergebnisse:  Ein aktuelles Spezialgebiet bildet die Detektion und Ortung von unbemannten Flugobjekten.