JOANNEUM RESEARCH

Neues österreichisches Leitprojekt IoT4CPS gestartet

DIGITAL wird zur Ausarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen für robuste IoT-Systemarchitekturen für automatisiertes Fahren und Industrie 4.0 beitragen.

Podium beim Kick-Off Meeting (von links nach rechts: Edin Arnautovic, Christoph Schmittner, Katharina Krombholz, Mario Drobics, Franz Dielacher, Stefan Marksteiner) – Foto: IoT4CPS

Die mit der Digitalisierung einher gehende zunehmende Vernetzung (kritischer) cyber-physischer Objekte beschleunigt die Entwicklung, Validierung, Produktion und den Einsatz komplexer industrieller Produkte bei gleichzeitiger Steigerung der Produktqualität, führt aber auch zu neuen sicherheitsrelevanten Anforderungen, die mit bisherigen Methoden nur unzureichend gelöst werden können. Im kürzlich gestarteten österreichischen Leitprojekt Trustworthy IoT4CPS werden Leitlinien, Methoden und Werkzeuge für sichere IoT-basierte Anwendungen in den Bereichen automatisiertes Fahren und Industrie 4.0 entwickelt. Das Konsortium besteht aus 17 Partnerorganisationen aus Österreichs Industrie, Wissenschaft und Forschung. DIGITALs Kompetenzgruppe für Cyber Security and Defence leitet das Arbeitspaket über Sicherheitsverifikation und –analyse. Die Gruppe wird weiters zur Ausarbeitung von Richtlinien und Empfehlungen für robuste IoT-Systemarchitekturen beitragen. Außerdem wird sie neue Überprüfungsmethoden für sichere IoT-systeme genauso entwickeln wie zuverlässige Techniken, um IoT-Geräte und Netzwerke zu erkennen und zu kategorisieren.

Das Projekt IoT4CPS wird im Programm IKT der Zukunft der FFG vom BMVIT gefördert.