JOANNEUM RESEARCH

News

Health Literacy in Österreich

HEALTH unterstützte am 20. August 2019 im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach eine Partner-Session zum Thema „Freiheit und Sicherheit brauchen Verständnis: Health Literacy in Österreich“.

Mag. Dr. Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz), Mag.a Andrea Fried (Moderation), Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg), Dr.in Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft) und Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber (Direktor HEALTH). Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler
Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber (Direktor HEALTH). Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler
Mag. Dr. Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Dr.in Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft), Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz) und Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg) . Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler
Credit: JOANNEUM RESEARCH/Birgit Pichler

Laut dem European Health Literacy Survey verfügen Österreicherinnen und Österreicher über eine vergleichsweise niedrige Gesundheitskompetenz. Diese bildet jedoch die Basis für Freiheit und Mitbestimmung der eigenen Gesundheitsversorgung.

Im Anschluss an die Keynote von Univ.-Prof.in Dr.in Ingrid Mühlhauser (Universität Hamburg) diskutierten Mag. Dr. Peter Nowak (Gesundheit Österreich GmbH), Dr.in Sigrid Pilz (Wiener Pflege-, Patientinnen- und Patientenanwaltschaft) und Univ.-Prof.in Dr.in Andrea Siebenhofer Kroitzsch (Medizinische Universität Graz) über die Möglichkeiten, wie evidenzbasierte Interventionen die Health Literacy steigern können bzw. Digitalisierung dabei helfen kann.

Ingrid Mühlhauser betonte, dass kritische Gesundheitskompetenz gefördert werden müsse und dass das Gesundheitssystem beinahe eine Revolution brauche. Die in den Beipackzettel enthaltenen Informationen sind selbst für Ärztinnen und Ärzte oder Apotheker/innen oft mißverständlich. Weiters „müssen Gesundheitsinformationen, die im Netz verfügbar sind, strenger beobachtet werden – à la foodwatch e. v. (Verbraucherinformation im Bereich der Lebensmittel) oder Konsumentenschutz“, so Sigrid Pilz. Es brauche eine „Kulturveränderung, wobei auch der Gesetzgeber wesentliche Aktionen dazu setzen müsste. Information und Aufklärung müssten Bestandteil des medizinischen Handelns werden.“, so Peter Nowak. Andrea Siebenhofer-Kroitzsch fügte hinzu, dass die Kommunikation mit den Patientinnen und Patienten stärker in die Ausbildung der Ärztinnen und Ärzte aufgenommen werden müsse.

Durch die Session führte Mag.a Andrea Fried, freiberufliche Journalistin im Bereich Gesundheitskommunikation.

Rückfragen an DDI Dr. Franz Feichtner, HEALTH - Institut für Biomedizin und Gesundheitswissenschaften

 

Weitere Information: https://medonline.at/gesellschaft/digital/n/2019/10034808/die-fake-news-aus-dem-wartezimmer/