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JOANNEUM RESEARCH

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Wie kommt die Ethik in die Maschine?

Mag. Wolfgang Polt (Direktor POLICIES), Univ.-Prof. Dr. Sarah Spiekermann, DI Erwin Kubista, Dr. Elisabeth Hödl, DI Dr. Heinz Mayer (Direktor DIGITAL) (v. l.)

Am 11. Oktober 2016 lud JOANNEUM RESEARCH-Geschäftsführer Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Pribyl zum FORUM JOANNEUM RESEARCH, einer Veranstaltung der Institute POLICIES und DIGITAL. Das Thema des Forums lautete „Wie kommt die Ethik in die Maschine?". Diskutiert wurden ethische Dimensionen der aktuellen Technikentwicklung, insbesondere die aktuellen Trends in der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft. Univ.-Prof.in Dr.in Sarah Spiekermann von der Wirtschaftsuniversität Wien brillierte mit ihrem Vortrag zu dem hochaktuellen Thema. 

Rund 60 Interessierte trafen sich in der Zentrale der JOANNEUM RESEARCH in Graz, um eine andere – nämlich die ethische – Perspektive auf die technologische Entwicklung zu gewinnen. „Wir werfen heute einen Blick auf eine herausfordernde und spannende Zukunft“, erklärte DI Erwin Kubista, Prokurist der JOANNEUM RESEARCH, bei der Begrüßung.

Als Hauptrednerin konnte Univ.-Prof.in Dr.inSarah Spiekermann gewonnen werden. Sie lehrt und forscht an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU), wo sie dem Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik vorsteht. Sarah Spiekermann ist Expertin im Bereich der werteorientierten, nachhaltigen IT-Gestaltung, insbesondere für die Themen Datenschutz und Kontrolle.


Ziel ihrer Arbeit ist sowohl eine ethisch reflektierte Gestaltung von Technologie als auch ein besseres Verständnis der menschlichen Erwartungshaltungen an Technologie. In ihrem Vortrag mit dem Titel „Ethische Technik – Herausforderungen für das Projektmanagement von morgen“ ging sie der Problematik nach, „dass Innovation heutzutage nur aus Interesse an eben der Innovation betrieben wird, der Wert dieser oftmals in den Hintergrund tritt.“ Sie appellierte an die Projektmanager von morgen, sich an den großen Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der Geschichte zu orientieren, die Fortschritt einst „nicht als Innovation, sondern als Entwicklung hin zu einem guten Menschen“ sahen.  

Dr.inElisabeth Hödl beleuchtete im anschließenden Impulsvortrag die rechtlichen Aspekte der von Sarah Spiekermann vorgetragenen Inhalte und bereicherte damit die Debatte. Elisabeth Hödl ist Partnerin bei WATCHDOGS – The Data Company und als Chief Scientific Officer (CSO) dort für die Entwicklung der Forschungskapazitäten, Forschungsprodukte sowie für die Kommunikation zuständig. Sie ist Juristin mit den Schwerpunkten IT-Recht und Datenschutz sowie mehrfach ausgezeichnete Wissenschafterin und Autorin.