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JOANNEUM RESEARCH

Europäisches Forum Alpbach 2016

26. August 2016

Spannender Blick in die Zukunft der Robotik

70 Interessierte beim Arbeitskreis „Robotik Realitäten und Zukunftsperspektiven“ des Institutes ROBOTICS im Rahmen der Technologiegespräche des Europäische Forum Alpbach 2016.

Robotik erfährt gegenwärtig eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Beeinflusst durch die Medien wird allerdings die öffentliche Wahrnehmung durch überhöhte Erwartungen und auch Ängste dominiert. Die Diversität dieser Maschinen sowie ihre Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft sind aufgrund der Vielfältigkeit und der stetig wachsenden kognitiven Fähigkeiten von Robotern überaus komplex und in ihrer Gesamtheit nur schwer fassbar. Aus diesem Grund lud ROBOTICS-Direktor Univ.-Doz. DI Dr. Michael Hofbaur Expertinnen und Experten unterschiedlichster Robotik-Disziplinen ein, im Rahmen eines Arbeitskreises am 26. August 2016 beim Europäischen Forum Alpbach in der Hauptschule Alpbach ihre Sichtweisen darzustellen und die zu erwartenden technologischen und sozioökonomischen Umbrüche zu diskutieren.

Univ.-Prof.in Sigrid Brell-Cokcan von der Fakultät für Architektur, RWTH Aachen, sprach dabei zum Thema „Creative Robotics – Robots as enablers for the creative industry and construction“. „What can robots learn from honeybees? Bioinspired algorithms in swarm robotic“ lautete der Titel des Vortrags von Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim vom Institut für Zoologie der Universität Graz, Juha Heikkilä, PhD, Unit A2 Robotics der Europäischen Kommission in Luxemburg referierte über „Robotics as a driver of digital innovation“.

Univ.-Prof. Mag. Dr. Manfred Husty von der Fakultät für technische Wissenschaften der Universität Innsbruck und Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der JOANNEUM RESEARCH warf die Frage auf „Why is there still need for basic research in robotics?“, Dr. Björn Matthias vom ABB Forschungszentrum  in Deutschland referierte zu dem Thema „Where is industrial robotics going? Promises and pitfalls“. „Neuromorphic technology in robotics: towards flexible, adaptive, cognitive robotics“ war der Titel des Impulsvortrages von Dr.in Yulia Sandamirskaya vom Institut für Neuroinformatik der Universität Zürich und ETH Zürich, Prof. Dr. Roland Yves Siegwart, Institut für Robotik und intelligente Systeme vom ETH Zürich sprach schließlich über „Robots leaving the production hall”.

Geleitet wurde der Arbeitskreis von Univ.-Doz. DI Dr. Michael Hofbaur, als Koordinator fungierte DI Mathias Brandstötter, stellvertretender Direktor von ROBOTICS. Nach den Impulsvorträgen diskutierten die rund 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in einzelnen Workshops die spannendsten Fragen zum Zukunftsthema Robotik.

DI Mathias Brandstötter, Univ.-Prof. Mag. Dr. Manfred Husty, Dr. Björn Matthias, Dr. Yulia Sandamirskaya, Juha Heikkilä, PhD, Univ.-Prof. Sigrid Brell-Cokcan, Univ.-Prof. Dr. Karl Crailsheim, Prof. Dr. Roland Siegwart, Univ.-Doz. DI Dr. Michael Hofbaur
Rund 70 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Arbeitskreis von ROBOTICS.

23. August 2016

Mehr als 100 Interessierte bei der Partner Session in Alpbach

„Das beste Gesundheitssystem der Welt – Mythos oder Wahrheit?“ – so lautete der Titel einer spannenden Session von JOANNEUM RESEARCH und der EPIG GmbH im Rahmen der Gesundheitsgespräche des Europäischen Forum Alpbach 2016.

Was bedeutet es, das beste Gesundheitssystem der Welt zu haben? Und wenn es dieses gibt, für wen ist es dann das beste? – Diese und andere Fragen stellte sich eine hochkarätige Diskussionsrunde bei der Partner Session der JOANNEUM RESEARCH HEALTH und der EPIG GmbH am 23. August 2016 im mit mehr als 100 interessierten Zuhörern gefüllten Liechtenstein-Saal des Congress Center Alpbach.  Der Geschäftsführer der Gesundheit Österreich GmbH Wien, ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann warf in seiner Keynote einen kritischen Blick auf die Geschichte der internationalen und nationalen Rankings von Gesundheitssystemen und den dabei auftretenden methodischen Problemen. Auch wenn diese Rankings oft viele Fragen offen ließen, so sei doch eines klar: „Neben alten Themen, wie beispielsweise dem Strukturwandel, gibt es ganz klar neue Felder mit Handlungsbedarf: Dazu gehört der effiziente Ressourceneinsatz, die Frage von Wartezeiten und Gesundheitspersonal sowie das besondere Augenmerk auf bestimmte Populationsgruppen wie chronisch Kranke, Kinder und Jugendliche

Mag. Christopher Drexler, steirischer Landesrat für Gesundheit, Pflege, Wissenschaft und Personal, der ja erst kürzlich den Gesundheitsplan 2035 für die Steiermark vorgestellt hatte, betonte: „Wir müssen das System so optimieren, dass wir in Zukunft eine flächendeckende und qualitätsvolle Gesundheitsversorgung für alle Steirerinnen und Steirer garantieren können.“ Dazu bräuchte es aber Reformen im Zeitraffer, „derzeit haben wir allerdings eher ein Standbild.“

Die Tirolerinnen und Tiroler gelten als die Gesündesten im Lande – warum das so ist, wusste aber auch Dr. Arno Melitopulos, Direktor der Tiroler Gebietskrankenkasse, nicht zu beantworten – und das trotz zahlreicher Daten. „Wir wissen zum Beispiel, dass die Außerferner mehr Nackenschmerzen haben als die Osttiroler – aber die Frage ist, was mache ich mit diesen Daten? Wie leite ich daraus kluge Maßnahmen ab?“  Die Wiener Pflege-, Patientinnen-  und Patientenanwältin Dr. Sigrid Pilz meint, man müsse in Zukunft noch mehr auf mündige Patientinnen und Patienten setzen: „Wir müssen Daten transparent erheben, dokumentieren und veröffentlichen und der Bevölkerung vermitteln, was eigentlich Qualität ist.“

DI Dr. Wolfgang Habacher (EPIG GmbH), Univ.-Prof. Dr. Thomas Pieber (Direktor JOANNEUM RESEARCH HEALTH), Mag. Andrea Fried, Louise Schmidt, MSc. (JOANNEUM RESEARCH HEALTH, Forschungsgruppenleiterin Gesundheitswissenschaften), Dr. Sigrid Pilz, Landesrat Mag. Christopher Drexler, Dr. Arno Melitopulos, ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann (v. l.)
ao. Univ.-Prof. Dr. Herwig Ostermann begeisterte das Publikum mit seiner Keynote.

22. August 2016

AktivDaheim als digitaler Pionier

Im Rahmen der Gesundheitsgespräche des Europäischen Forum Alpbach 2016 zeigten am Nachmittag des 22. August ausgewählte Pioniere aus ganz Europa neue Wege und Möglichkeiten der Digitalisierung im Gesundheitsbereich auf. Mit dabei war auch das Projekt AktivDaheim, für das die JOANNEUM RESEARCH die Projektleitung innehat.  Dabei handelt es sich um ein Serious Game für Menschen mit Demenz, das multimodale Trainingsfunktionalitäten digital integriert. Personalisierte Aufgaben motivieren auf spielerische Weise, stimulieren kognitive Prozesse, unterstützen Übungen des Bewegungsapparates und erleichtern die Planung durch Pflegerinnen und Pfleger. Ziel ist es, das Fortschreiten der Demenzerkrankung zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

www.aktivdaheim.at

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Präsentierten beim Europäischen Forum Alpbach 2016 AktivDaheim: DI Luca Paletta (JOANNEUM RESEARCH), Alexander Lerch, MBA (Famel) und Josef Steiner (Sozialverein Deutschlandsberg)
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