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3 Fragen an Julia Fink, BSc MSc …

3 Fragen an Julia Fink! Wissenschaftliche Mitarbeiterin bei COREMED – Kooperatives Zentrum für Regenerative Medizin im ZWT in Graz.

Julia Fink
Julia Fink, Foto: JOANNEUM RESEARCH/ Schwarzl


Worum geht es in Ihrem Forschungsbereich?

Ich erforsche gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen in Kooperation mit der Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie der Medizinischen Universität Graz grundlegende Mechanismen der Wundheilung an unterschiedlichen Modellen, einerseits mittels Zellkulturen und andererseits mit frischen Hautexplantaten. Mit den daraus gewonnenen Erkenntnissen ist es unser Ziel, zur Entwicklung neuer Produkte und Therapien beizutragen.

 

In welchem größeren Zusammenhang steht diese Forschung?

In einer stetig älter werdenden Gesellschaft sind Wundheilungsstörungen ein Problem von steigender Tragweite, das auch weitreichende Konsequenzen für unser Gesundheitssystem mit sich bringt. Daher wird es immer wichtiger, mit Hilfe von präklinischen Modellen neue innovative Therapieansätze zu finden, um dieser Problematik nachhaltig entgegenwirken zu können.

 

Wie sind Sie ursprünglich zu Ihrem Fach gekommen?

Bereits während meines Bachelorstudiums „Biomedizinische Analytik“ wurde mein Interesse an der regenerativen Medizin geweckt, weshalb ich anschließend das Masterstudium „Tissue Engineering and Regenerative Medicine“ absolvierte. Während dieser Ausbildung lernte ich, unterschiedliche Gewebearten im Labor zu kultivieren und aktuelle Methoden anzuwenden.