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Experten-Workshop „Flexible und schnell regelbare thermische Kraftwerke“

Die Forschungsgruppe Energieforschung der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH veranstaltete am 25.Juni 2012 in Kooperation mit der Energy Economics Group der TU Wien, dem VERBUND Thermal Power und der GE Jenbacher den Experten-Workshop „Flexible und schnell regelbare thermische Kraftwerke“.

Bild: VERBUND AG
Bild: VERBUND AG

Den 27 TeilnehmerInnen aus der Elektrizitäts- und Energiewirtschaft, der Forschung und der Verwaltung wurde das vom Klima- und Energiefonds geförderte Projekt „FlexiPower – Flexible und schnell regelbare thermische Kraftwerke in Österreich“ präsentiert und die methodischen Ansätze diskutiert. Um die wissenschaftliche und industrielle Vernetzung zu fördern hielten eingeladene Experten Vorträge zu Kraftwerkstechnologien und deren Einsatz. Die Eröffnungsredner waren Prof. Günther Brauner (Vertreter der ETG-Task Force „Flexibilisierung des Kraftwerksparks“) und Herr Imo Pfaff von der E.ON New Build & Technology GmbH. Die weiteren Beiträge waren von Unternehmen wie VERBUND Thermal Power GmbH & Co KG, Sattler AG, GE Jenbacher GmbH & Co OG, Linz Strom GmbH und VTU Energy GmbH.

Dieser Workshop bot den TeilnemerInnen eine umfassende Übersicht zu den zukünftigen energiewirtschaftlichen und technischen Herausforderungen für den zukünftigen thermischen Kraftwerkspark. Neben der Projektpräsentation stand vor allem der intensive Austausch über Erfahrungen und Aktivitäten zwischen den TeilnehmerInnen zu folgenden Schwerpunkten im Vordergrund:

  • Anforderungen an flexible und schnell regelbare thermische Kraftwerke
  • Betriebserfahrungen von thermischen Kraftwerken unter Berücksichtigung eines erhöhten Anteils erneuerbarer Energie im Stromnetz
  • Möglichkeiten der zukünftigen Flexibilisierung von thermischen Kraftwerkstechnologien
  • Möglichkeiten der nachträglichen Flexibilisierung des thermischen Kraftwerksparks

Zur Sicherstellung der Stromversorgung und der Einbindung erneuerbarer Stromerzeugung ergaben sich folgende Perspektiven:

Kurz- und mittelfristige Zukunft < 2020:

  1. Die Flexibilisierung thermischer Kraftwerke ist notwendig und schon heute Teil der Kraftwerksentwicklung und –realisierung
  2. Die Flexibilisierung der thermischen Kraftwerke benötigt neue Marktmodelle, die die Politik umsetzen muss - „Faire Wertschöpfungskette“

Langfristige Zukunft > 2020:

  1. PV und Wind werden (massiv) ausgebaut und können langfristig dominant werden
  2. Langfristig wird der Speicherbedarf von erneuerbarem Strom weiter steigen und nur durch die Schaffung zusätzlicher Stromspeicher zu bewältigen sein

Kontakt:
DI (FH) DI Karl-Peter Felberbauer (karl-peter.felberbauer@joanneum.at)

DI Dr. Gerfried Jungmeier (gefried.jungmeier@joanneum.at)

JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH
RESOURCES - Institut für Wasser, Energie und Nachhaltigkeit
Forschungsgruppe Energieforschung