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Linking emissions trading schemes

Die EU ist Vorreiter mit ihrem Emissionshandelssystem, das im Jahre 2005 implementiert wurde und alle energieintensiven Firmen Europas einschließt.

Linking Emissions Trading Schemes<br>Edited by Andreas Türk
Linking Emissions Trading Schemes Edited by Andreas Türk

Aber auch in anderen Ländern, wie in den USA, Australien oder Japan sind solche Systeme im Entstehen. Die Europäische Kommission strebt die Verknüpfung („linking“) dieser Systeme bis 2015 an. Priorität hat dabei ein EU-US link. Auch Arnold Schwarzenegger tritt stark für einen transatlantischen link von Emissionshandelssystemen ein. Ein größerer Markt würde für mehr Liquidität und Kosteneffizienz sorgen und die Volatilität verringern, wäre aber auch ein politisches Signal für verstärkte Kooperation im Bereich Klimaschutz. Linking hat aber auch potentielle Nachteile, beispielweise bildet sich aus den CO2 Preisen der einzelnen Systemen nach der Verknüpfung ein gemeinsamer Preis, was auch zu nachteiligen ökonomischen Effekten führen kann, andererseits kann die Unsicherheit der Wirtschaft steigen, wenn die eigenen ökonomischen Rahmenbedingungen nach der Verknüpfung auch von den Entscheidungen anderer Länder abhängig ist.

Die vorliegende von Mag. Andreas Türk (Institut für Energieforschung) als Gasteditor herausgegebene Special Issue des Journals „Climate Policy“, die auch als Buch erhältlich ist, analysiert die möglichen Barrieren, bei der Verknüpfung verschiedener Systeme, den möglichen Zeitraum in dem Systeme verknüpft werden können, sowie die Bedeutung von linking für ein Kyoto-Folgeabkommen.


Weitere Informationen unter: http://www.earthscan.co.uk/?TabId=101705&v=511354