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Umweltbewertung der Herstellung von Elektro-Fahrzeugen

Umweltbewertung der Herstellung von Elektro-Fahrzeugen

Bildquelle: Argonne National Lab
Bildquelle: Argonne National Lab

Weltweit wird die breite Markteinführung von elektrischen Fahrzeugen in den nächsten Jahren angestrebt, um den Verkehrssektor nachhaltiger zu gestalten. Derzeit gibt es weltweit schon etwa 200.000 batterie-elektrische PKWs. International besteht Konsens darüber, dass der Nachweis der Umweltverträglichkeit von elektrischen Fahrzeugen im Vergleich zu konventionellen Benzin- und Diesel-Fahrzeugen nur im Rahmen von Lebenszyklusanalysen möglich ist, die die Umweltbewertung von der Produktion, über den Betrieb bis hin zur Entsorgung der Fahrzeuge umfassen. Im Rahmen der Leitung der Task „Life Cycle Assessment of Electric Vehicles“ in der Internationalen Energieagentur hat JOANNEUM RESEARCH in Kooperation mit dem DLR (Deutschland), der EMPA (Schweiz) und des ARGONNE (USA) einen internationalen Workshop zur Umweltbewertung der Erzeugung von Fahrzeugen und Batterien in der Nähe von Chicago beim Argonne National Laboratory abgehalten. Mit Vertretern der Wirtschaft und Forschung aus sechs Ländern wurden aktuelle Fragen zur Umweltbewertung von Batterien und Fahrzeugen im Lebenszyklus erörtert. Ausgehend von der weitgehenden Übereinstimmung zu den methodischen Fragen wurden folgende wesentliche Aspekte bei der Umweltbewertung von elektrischen Fahrzeugen identifiziert:

• Lebensdauer der Batterien
• Energiebedarf der Fahrzeuge
• Herkunft der Energie in der Produktion und beim Fahrzeugbetrieb
• Recyclingverfahren für Batterien sowie
• Umwelteinflüsse für die Herstellung von Aluminium, Kupfer, Nickel und Kobalt.

Die präsentierten Forschungsergebnisse und Datengrundlagen haben gezeigt, dass die Rohstoffe für die Massenproduktion von automotiven Batterien weltweit vorhanden sind, insbesondere wenn mittelfristig eine hohe Recyclingrate von Batterien erreicht wird. Gestärkt mit diesem Wissen wird JOANNEUM RESEARCH die heimische Wirtschaft und Industrie weiter bei der derzeitigen Markteinführung von elektrischen Fahrzeugen unterstützen und die notwendigen Technologie-Entwicklungen vorantreiben, um die Umweltvorteile von elektrischen Fahrzeugen zu maximieren.

Weitere Infos: Gerfried Jungmeier, Operating Agent der IEA HEV Task 19 „Life Cycle Assessment of Electric Vehicles“ gerfried.jungmeier@joanneum.at