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Zweite Österreichische Wasserstoff-Konferenz am 26 – 27. September 2007

Ort: Technische Universität Graz, Österreich

 

Hintergrund

Weltweit werden jährlich etwa 500 Mrd. Nm³ Wasserstoff erzeugt, die fast aus­schließlich als Rohstoff für chemische Prozesse, z. B. in der Metallurgie genutzt werden. Diese Menge hat einen Ener­gieinhalt von etwa 5.500 PJ; zum Vergleich: der Primärenergieeinsatz in Österreich beträgt 1.300 PJ/a. Wasserstoff wird zu etwa 60% direkt aus fos­silen Brennstoffen und zu 40% als Nebenprodukt der petrochemischen Industrie und der Chlor-Alkali-Elektrolyse erzeugt. Wasserstoff als Sekundär-Energieträger kann aus unterschiedlichen Primär-Energiequellen (z.B. Erdgas, Biomasse, Wasserkraft) erzeugt und vielseitig genutzt werden: Wasserstoff kann ge­speichert, transportiert und zur Erzeugung von Strom, Wärme und Kraft in stationären und mobilen Anwendungen eingesetzt werden. Der Hintergrund der internationalen Forschungsaktivitäten ist die Vision einer globalen Wasserstoffwirtschaft, da Wasserstoff bei der Nutzung als einer der saubersten Energieträger angesehen werden kann. Die wesentliche Voraussetzung hierfür ist seine Erzeugung aus erneuerbaren Energieträgern und die wirtschaftliche Integration in das bestehende Energiesystem..

Die international (USA, Japan, EU) verfolgten Energiestrategien schließen Wasserstoff als einen mittel- bis langfristig wichtigen Energieträger ein. Es ist zu erwarten, dass die Bedeutung von Wasserstoff in der nationalen, europäischen und globalen Energiewirtschaft steigen wird. Vor einer breiten Anwendung in der Energiewirtschaft müssen die Wasserstoff-Technologien weiter entwickelt und in der Praxis erprobt werden So wurde auf Europäischer Ebene die Hydrogen and Fuel Cell Technology Platform gegründet, die die Implementierung der Wasserstoff-Roadmap für die EU vorantreibt. Auch in Österreich gewinnt das Thema weiter an Bedeutung: Im Vorfeld wurde bereits eine Reihe von Forschungsinitiativen begonnen, u.a. die Gründung des HyCentA in Graz. Der Rat für Forschung und Technologieentwicklung hat die Fortführung und Fokussierung des A3-Technologieprogrammes die Gründung der „Österreichischen Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative“ beschlossen.

Folgender Programmrahmen ist vorgesehen:

1) Fachvorträge zu folgenden Themen

  • Internationale Perspektiven für die Forschung und Energiewirtschaft
  • Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff
  • Automotive Aspekte zur Wasserstoff-Anwendung (z.B. Speicherung, Brennstoffzelle)
  • Österreichische Wasserstoff-Projekte

2) Besichtigung Hydrogen Center Austria (HyCentA)

3) Produkt- und Posterpräsentationen

Organisation

  • Veranstalter: HyCentA und JOANNEUM RESEARCH
  • Aktuelle Infos per e-maill: wasserstoff@joanneum.at
  • Konferenzsprache Deutsch und Englisch
  • Dokumentation: Tagungsband in Hardcopy und Vorträge nach der Konferenz im Internet