{"id":2013,"date":"2020-10-16T16:04:09","date_gmt":"2020-10-16T14:04:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.joanneum.at\/life\/?p=2013"},"modified":"2023-12-05T16:05:42","modified_gmt":"2023-12-05T15:05:42","slug":"potenzielle-mehrbelastungen-vulnerabler-haushalte-durch-ortstarife-in-energiegemeinschaften-studie-veroeffentlicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.joanneum.at\/life\/en\/potenzielle-mehrbelastungen-vulnerabler-haushalte-durch-ortstarife-in-energiegemeinschaften-studie-veroeffentlicht\/","title":{"rendered":"Potenzielle Mehrbelastungen vulnerabler Haushalte durch Ortstarife in Energiegemeinschaften: Studie ver\u00f6ffentlicht"},"content":{"rendered":"<div>\n<p>Einige Staaten, darunter auch \u00d6sterreich, erarbeiten zurzeit reduzierte Netztarife f\u00fcr den Stromaustausch innerhalb von Energiegemeinschaften. Die Grundlage wird\u00a0hierf\u00fcr mit dem zurzeit in Begutachtung befindlichen Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetztes (EAG) gelegt. W\u00e4hrend Mitglieder von Energiegemeinschaften dadurch Ersparnisse und finanzielle Anreize entstehen, m\u00fcssen potentielle Einnahmenentg\u00e4nge der Netzbetreiber durch den \u00fcbrigen Strombezug kompensiert werden.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Studie fokussiert auf potentielle Mehrbelastungen von Haushalten, die sich aus erh\u00f6hten Netztarifen au\u00dferhalb von Energiegemeinschaften ergeben k\u00f6nnten. Diese potentiellen Mehrbelastungen werden in Relation zu den bestehenden Ausgaben f\u00fcr Elektrizit\u00e4t verschiedener vulnerabler, einkommensschwacher oder energiearmer Personengruppen gesetzt.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>Die Studie zeigt, dass\u00a0unter jetzigen Voraussetzungen eine wesentliche Mehrbelastung von vulnerablen Haushalten\u00a0erst\u00a0bei einer starken Ausbreitung von Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften zu erwarten ist.\u00a0M\u00f6glichen Mehrbelastungen\u00a0stehen gleichzeitig potentielle Einsparungen durch die Teilnahme an Energiegemeinschaften bzw. anderen Eigenverbrauchsmodellen gegen\u00fcber. Insbesondere f\u00fcr vulnerable Haushalte k\u00f6nnten jedoch die Eintrittsbarrieren f\u00fcr die Teilnahme an einer Energiegemeinschaft hoch sein. Diese Barrieren sollten, wie auch auf europ\u00e4ischer Ebene gefordert, entsprechend reduziert und die Teilnahme vulnerabler Haushalte gef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<div>\n<p><strong>Hintergrund:<\/strong> Die Europ\u00e4ische Union hat im Rahmen des \u201eClean Energy for all Europeans\u201c-Pakets zwei Typen von Energiegemeinschaften definiert, die als neue Akteure am Energiemarkt agieren k\u00f6nnen. Dabei soll die Einbindung von B\u00fcrger\/innen, Gebietsk\u00f6rperschaften (z.B. Gemeinden) und kleinen und mittelgro\u00dfen Unternehmen in den Energiesektor gest\u00e4rkt werden. Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften zielen auf den Ausbau und die lokale Nutzung erneuerbarer Energie ab. Die produzierte Elektrizit\u00e4t kann dabei \u00fcber das \u00f6ffentliche Netz innerhalb der Gemeinschaft in einem auf nationaler Ebene zu definierenden Gebiet ausgetauscht werden. Aktuell wird das Europ\u00e4ische Paket in den Mitgliedstaaten in nationales Recht gegossen. Die Umsetzung von Energiegenossenschaften soll ab n\u00e4chstem Jahr erm\u00f6glicht werden.<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einige Staaten, darunter auch \u00d6sterreich, erarbeiten zurzeit reduzierte Netztarife f\u00fcr den Stromaustausch innerhalb von Energiegemeinschaften. Die Grundlage wird\u00a0hierf\u00fcr mit dem zurzeit in Begutachtung befindlichen Entwurf des Erneuerbare Energien Gesetztes (EAG) gelegt. W\u00e4hrend Mitglieder von Energiegemeinschaften dadurch Ersparnisse und finanzielle Anreize entstehen, m\u00fcssen potentielle Einnahmenentg\u00e4nge der Netzbetreiber durch den \u00fcbrigen Strombezug kompensiert werden. 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