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Europtrode-Konferenz zum Thema „Optische Sensoren und Biosensoren“ in Graz

Die Organsiatoren der Europtrode Konferenz in Graz mit dem Künstler Wolfgang Trettnak und einigen seiner Werke (vlnr.: Joachim Krenn (KFU Graz), Ingo Klimant (TU Graz), Heidemarie Kayer (TU Graz), Wolfgang Trettnak, Torsten Mayr (TU Graz), Paul Hartmann (Joanneum Research)). Courtesy: KFU Graz

Graz, 23. März 2016: "Back to the Roots" war das Motto, das die Organisatoren der 13. Internationalen Europtrode-Konferenz, Univ.-Prof. Dr. Ingo Klimant von der TU Graz, Dr. Paul Hartmann von Joanneum Research, und Univ.-Prof. Dr. Joachim Krenn von der Karl-Franzens-Universität Graz ausgerufen hatten. Mehr als 300 Besucherinnen und Besucher aus 33 verschiedenen Ländern der ganzen Welt sind diesem gefolgt und festigten somit den Ruf von Graz als europaweit bedeutendstem Zentrum für Optische Sensorik und Biosensorik. Mehr als 40 Vorträge, rund 200 Poster, hochkarätige Plenarvorträge mit Wissenschaftlern aus USA (MIT), Hongkong und Europa und unzählige Gespräche in den Räumlichkeiten der KFU Graz zeigten einen repräsentativen Querschnitt der mittlerweile sehr stark anwendungsorientierten Forschungseinrichtung, was auch durch den Besuch zahlreicher in- und ausländischer Firmenvertreter belegt wurde. Insbesondere die lokalen Vertreter aus dem Bereich der medizinischen Diagnostik, die nach dem Weggang des Branchenführers Roche aus der Steiermark vor mehr als einem Jahr ein kräftiges Lebenszeichen abgegeben haben, konnten sich zusammen mit den anderen Besuchern bereits am Sonntag Abend in der festlichen Aula der Universität bei einem Plenarvortrag über den Tellerrand schauen und die Anwendungen der optischen Sensorik in der Meeresbiologie und einem anschließenden Sektempfang genießen.

Die anschließenden Vorträge der Konferenz zu den Schwerpunkten Lab-on-a-Chip, Integrated Devices and Instrumentation, Label-Free Sensing and Plasmonics, Receptors and Reporters, Materials und Medical Applications zeigten einen stark intersdisziplinären Charakter des Fachgebietes. Sie fanden am ReSoWi der Universität statt, das einen kompakten Rahmen geboten hat, der keine Wünsche offen ließ. Umrahmt wurde das hochkrätige wissenschaftiche Programm von Werken des Künstlers und ehemaligen Sensorexperten am Joanneum Research in Graz, Wolfgang Trettnak, der vielen der Besucher als Chemiker noch lebhaft in Erinnerung war. Die bestens besuchte Abendveranstaltung  – diesmal in der Alten Universität in der Grazer Innenstadt  – geriet zu einem Höhepunkt, der sich bis spät in die Nacht hinein erstreckte und weiteren Raum für Gespräche und neue Ideen bot. Die Wissenschaftssprecherin des Landes, Frau Prof. Dr. Sandra Wallner-Liebmann erbot dabei die Grüße des Landeshauptmannes Hermann Schützenhöfer.

Die Europtrode Konferenz ist eine der größten internationalen Konferenzserien zum Thema „Optische Sensoren und Biosensoren“. Seit der Gründung der Konferenzserie Europtrode Organisation vom ehemaligen Grazer Professor und Ehrenvorsitzenden Prof. Dr. Otto Wolfbeis 1992 werden die Europtrode Konferenzen als Forum für Wissenschaftler und Industrievertreter genutzt um die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Sensor-Materialien, dem Aufbau und der Anwendung von optischen Sensoren, smarten Produktionstechnologien und Sensorprinzipien zu verfolgen. Erstmals seit 24 Jahren kam die Europtrode-Konferenz wieder zurück nach Graz – von 20. bis 23. März 2016 an die Karl-Franzens-Universität Graz.