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Integration von Photovoltaik in die historische Dachlandschaft von Graz

Die historische Altstadt von Graz genießt als UNESCO Weltkulturerbe besonderen Denkmalschutz. Dies gilt speziell auch für die Dachlandschaft der Altstadt von Graz. Dieser Umstand stellt eine außerordentlich große Herausforderung für die Integration energiegewinnender Systeme wie Photovoltaik und/oder Solarthermie dar.

Historische Dachlandschaft von Graz

Speziell die heute am weitest verbreitete und kostengünstigste Photovoltaiktechnologie, basierend auf kristallinen Siliziumsolarzellen, hebt sich durch ihre glänzend - blau/schwarze Erscheinung von der Grazer Dachlandschaft deutlich ab, welche durch rote Ziegeldächer dominiert wird. Deshalb findet sich bis heute so gut wie keine Produktion von erneuerbarer elektrischer Energie im Herzen der steirischen Landeshauptstadt.

Das Ziel des Forschungsprojektes PV@Graz ist es, eine neuartige Beschichtungstechnologie zu erforschen die Photovoltaikmodulen mit kristallinen Siliziumsolarzellen eine ästhetische Erscheinung verleiht, die sich möglichst gut in die historische Dachlandschaft von Graz einfügt. Gleichzeitig soll diese Beschichtung jedoch die Leistung der Module möglichst nicht beeinträchtigen und eine kostengünstige Generation von Photovoltaikstrom in der Altstadt von Graz ermöglichen.

Das Forschungsvorhaben wird durch einen starken interdisziplinären Charakter geprägt, bei dem durch die Kooperation des Instituts MATERIALS der JOANNEUM RESEARCH und der Forschungsstelle für Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte der Karl-Franzen-Universität möglichst kreative und nachhaltige Lösungen für die Problemstellung der Integration von Photovoltaik in historische Dachlandschaften erarbeitet werden sollen.