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Laserschneiden für Industrieketten

Raimund Krenn von der Forschungsgruppe Laserproduktionstechnik (MATERIALS) konnte aufgrund seiner Machbarkeitsstudie der pewag engineering GmbH beweisen, dass mit dem Laser ein Prozess eingestellt werden kann, bei dem ein vom Schweißen erzeugter Schmelzgrat mittels Laser in Serienreife entfernt werden kann. Dabei handelt es sich im weitläufigen Sinn um einen Laserschneidprozess unter besonderen Randbedingungen.

Versuchsaufbau: Roboter mit Scanner (Credit: JOANNEUM RESEARCH)

Die pewag hat nämlich das Reibschweißverfahren zum Schweißen hochfester Kettenglieder für Industrieketten zur Serienreife gebracht. Um den gesamten Querschnitt des Kettengliedes vollständig und ohne Randkerben zu verschweißen, ist es notwendig, dass ein Teil des hocherwärmten teigigen Materials in der Fügezone herausgequetscht wird. Dies führt zur Bildung eines über den gesamten Umfang des Kettengliedes unterschiedlich stark ausgebildeten Grates, sowohl in seiner Stärke als auch Ausdehnung. Dieser Grat kann nur im kalten Zustand entfernt werden. Die geometrisch eher undefinierte Ausbildung macht die mechanische Entfernung mit Messern in der Serie unmöglich. Zudem ist auch die Zugänglichkeit an der Schweißanlage nicht gegeben.

MATERIALS wurde unter diesen Aspekten mit einer Machbarkeitsstudie beauftragt, deren Ergebnisse die pewag engineering GmbH von dem Laserschneidprozess überzeugten.