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MATERIALS: Energie aus der Fassade

Nicht nur Dachflächen, sondern auch Fassaden, Balkone und Überdachungen könnten zukünftig verstärkt zur Verwendung von Photovoltaik-Modulen genutzt werden. Im Projekt „PV@Fassade“, an dem die JOANNEUM RESEARCH maßgeblich beteiligt war, wurden neue gebäudeintegrierbare PV-Möglichkeiten erforscht.

Wer heute neu baut, macht dies oft unter Einbeziehung von erneuerbarer Energie – ganz weit vorne rangiert dabei die kostengünstige Photovoltaiktechnologie (PV-Technologie). Im Rahmen des interdisziplinären Projekts „PV@Fassade“ haben neun österreichische Partner aus Industrie und Forschung unter Leitung des OFI (Österreichisches Forschungsinstitut für Chemie und Technik) daran gearbeitet, Lösungen für die komplexen Fragestellungen der bauwerkintegrierten Photovoltaik (BIPV) zu entwickeln. Die Herausforderung dabei war, die Solarzellen optisch auf das Gebäude abzustimmen und die Leistung der Module dabei möglichst wenig zu beeinträchtigten. Wesentlich ist das im urbanen Raum, zum Beispiel in Altstädten. MATERIALS entwickelte unter anderem im Rahmen des Projekts „PV@Fassade“ Beschichtungen, die die Module hinsichtlich Optik und Funktionalität veredeln. Durch Bedrucken oder Beschichten der abdeckenden Glasoberflächen oder der Solarzellen können verschiedene Farbvariationen erzeugt werden. Zahlreiche Beschichtungsprozesse von kristallinen Silizium-Solarzellen konnten getestet und verschiedene Farbmuster hergestellt werden. Speziell interessant und neuartig ist dabei eine Beschichtungstechnologie, die auf der Nutzung von plasmonischen Effekten basiert. Plasmonisch beschreibt die Wechselwirkung von Licht an metallischen Nanopartikeln.