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MATERIALS erhält Zusage für COMET Projekt

@JOANNEUM RESEARCH

Großer Erfolg für MATERIALS: eine international besetzte Expertenjury empfiehlt das Projekt   „Smart@Surface“ zur Förderung im Rahmen des COMET-Programmes.

In Kooperation mit international führenden Forschungsgruppen und hochqualifizierten Wirtschaftspartnern wird MATERIALS als Konsortialführer die Forschung im Themengebiet Funktionale Oberflächen vorantreiben. In „Smart@Surface“ sollen beliebig geformte Oberflächen aus Kunststoff, Holz, Leder oder Stein mit elektronischen, sensorischen und optischen Funktionen versehen werden, was beispielsweise für die Erfassung von Druckverteilungen in Sitzmöbeln, für Anwesenheitsdetektion in Böden oder innovative Mensch-Maschine-Schnittstellen auf optischen Geräten genutzt werden kann. Dabei wird auch ein Verfahren erforscht, mit welchem die flexiblen Grundmaterialien erst mit Elektronik-, Sensorik- und Optoelektronik-Komponenten bedruckt bzw. bestückt, danach 3D geformt und schließlich hinterspritzt werden.  Das Ergebnis sind 3D-geformte Objekte mit nahtlosen interaktiven Oberflächen.

Das COMET-Programm wird vom Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie und vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort finanziert sowie von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG abgewickelt. In der aktuellen Ausschreibung werden Projekte im Bereich der kooperativen Forschung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gefördert, wobei eine rasche Umsetzung von Forschungsergebnissen in konkrete Anwendungen und Produkte das vorrangige Ziel darstellt.

 

Dem Projektkonsortium des COMET-Projekts „Smart@Surface - Advanced Sensors, Materials, Actuators, Reactive User Interfaces and Illumination Technologies for Smart Object Surfaces” stehen für eine Laufzeit von 4 Jahren ein Projektvolumen von 4,7 Millionen Euro zur Verfügung. Die Funktion der Projektleitung wird von Hr. Dr. Martin Zirkl, MATERIALS, übernommen.