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Vortrag über Visible Light Communication and Sensing

DI Dr. Andreas Weiss von MATERIALS präsentierte auf der Konferenz "2019 IEEE ICCVE" in Graz einen Vortrag zum Thema „Visible light communication and sensing - essential enablers for automated mobility”.

DI Dr. Andreas Weiss, Visible Light Communication and Sensing, Foto: VIRTUAL VEHICLE/Wolfgang Wachmann


Automatisierte und autonome Fahrzeuge sind stark von drahtloser Kommunikation und Sensorik, meist im Radiofrequenzbereich, abhängig. Das enorme Wachstum der Bandbreitennachfrage, die stetig steigenden Gerätezahlen und die Notwendigkeit, den Energieverbrauch und den CO2-Fußabdruck zu reduzieren sind Ansporn für neue Kommunikations- und Sensorstrategien.

Daher könnte in Zukunft das sichtbare Lichtspektrum in dieser Hinsicht von viel größerer Bedeutung sein als heute. Visible Light Communication (VLC) wurde daher als ergänzende Technologie vorgeschlagen, die es in Kombination mit Radiofrequenz-basierten Lösungen ermöglichen könnte, die enormen Herausforderungen für die Kommunikation und den Datenaustausch für automatisierte Fahrzeuge zu bewältigen.

Neben dem aktiven VLC, das Trägersignale benötigt, die von elektronischen Geräten erzeugt werden, wurde in jüngster Zeit auch die passive sichtbare Lichtkommunikation und –sensorik als vielversprechender Ansatz zur Erweiterung des Anwendungsspektrums von VLC-Systemen bei gleicher Infrastruktur vorgeschlagen.

Die Grundidee besteht in der Verwendung des von Objekten (Fahrzeugen) reflektierten Lichts, wobei das Lichtreflexionsvermögen von der Materialart und der Farbe der Objektoberfläche abhängt. Der Empfänger des VLC-Systems erkennt diese Veränderungen in der Intensität der reflektierten Strahlung und/oder der Farbe der Objektoberfläche und kann daraus wichtige Parameter des Objektes ableiten.

Dieser Ansatz kann einfach in VLC-Systeme eingebettet werden, um zusätzliche Funktionalitäten wie die Messung verkehrsrelevanter Parameter wie z.B. die Geschwindigkeit des Fahrzeugs oder seine Fahrtrichtung bereitzustellen. Damit können auch die Komplexität und die Kosten aktueller Technologien zur Erfassung und Verarbeitung solcher Parameter gesenkt werden.

Durch die Demonstration der Fähigkeiten und Vorteile des Einsatzes von VLC und VLS im Mobilitätskontext als komplementäre Technologie zu den aktuellen Radiofrequenz-basierten Methoden wurde gezeigt, wie diese entstehenden Technologien eine wichtige Rolle bei der Ermöglichung der zukünftigen Mobilität spielen können.

 

Zur Info:

Vom 04. bis 08. November fand die IEEE ICCVE - International Conference on Connected Vehicles and Expo, die neue, anwendungsorientierte Konferenz der IEEE Instrumentation and Measurement Society, in Graz statt. DI Dr. Andreas Weiss präsentierte auf der Konferenz einen Vortrag zum Thema „Visible light communication and sensing - essential enablers for automated mobility”.

 

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