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Workshop „Key Enabling Technologies für KMU" in Weiz

(c)JOANNEUM RESEARCH
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Das INTERREG Projekt KETGATE hat zum Ziel, den Zugang für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) zu Key Enabling Technologies (Schlüsseltechnologien - KETs) europaweit zu unterstützen und zu fördern, um eine nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von Klein- und Mittelunternehmen und damit auch der europäischen Wirtschaft im globalen Wettbewerb zu erreichen.   

KMU spielen für die Wirtschaft in Österreich und Europa eine wesentlichen Rolle: 99,7 % der österreichischen Unternehmen sind laut „Mittelstandsbericht 2016“ des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft Klein- und Mittelunternehmen. Europaweit beträgt der Anteil 99 %. Oft sieht sich die Führungsebene der KMU jedoch Barrieren gegenübergestellt, die den Zugang zu den Schlüsseltechnologien (KETs) erschweren oder sogar versperren. KETGATE soll durch den Aufbau eines transnationalen Netzwerkes von sogenannten "Smart KET Access Points" (SKAPs) diese Barrieren überbrücken und den KMU eine optimale Unterstützung durch Forschungsinstitutionen (Research and Technology Organizations RTOs) anbieten. Diese RTOs stellen als Anbieter der KETs einen wesentlichen Erfolgsfaktor dieses europaweiten Netzwerkes dar.

Am 25. Mai 2018 trafen sich bei MATERIALS in Weiz vier weitere, für ein Rolle als erweiterte Projektpartner ausgewählte österreichische RTOs (neben JR auch RECENDT, V-Research, PCCL, und TU Graz) sowie Upper Austrian Research GmbH, um das Potenzial aber auch die Herausforderungen dieses transnationalen Netzwerkes von Smart KET Access Points zu diskutieren und mögliche Synergien im Rahmen von zukünftigen Kooperationen aufzuzeigen. Die teilnehmenden Vertreter der österreichischen RTOs erhielten im Rahmen des Workshops einerseits einen wesentlichen Überblick über die Motivation, Ziele und Inhalte des Projektes KETGATE, andererseits lieferten sie wertvollen Input für die weiteren Schritte bei der Planung und Umsetzung der Smart KET Access Points. Eine Besichtigung der Labors von MATERIALS am Standort Weiz rundete das Programm ab.

Das Projekt KETGATE wird von der EU im Rahmen des European Regional Development Fund  INTERREG Central Europa gefördert und hat das Ziel, KMU in Mitteleuropa den Zugang zu den Schlüsseltechnologien wie beispielsweise Nanotechnologie, Mikro- und Nanoelektronik, Photonik, Werkstoffe, Biotechnologie und Produktion zu erleichtern und zu verbessern. Am Projekt wirken als Kernpartner fünf Wirtschaftsförderungsorganisationen (Business Support Organizations) und drei Forschungsinstitutionen aus acht Ländern mit.