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Präsentation der Bücher

„Steuerung von Wissenschaft“ und „Österreichische Innovationsgeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert“ aus der Reihe „Innovationsmuster in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte“ am Donnerstag, den 12. Mai 2011 im Technischen Museum Wien

Programm: 

18.30 Uhr Einlass
19.00 Uhr Begrüßung Dr. Gabriele Zuna-Kratky, Direktorin TMW, Dr. Michael Stampfer, Geschäftsführer WWTF
19.05 Uhr Vortrag Dkfm Dr. Claus Raidl, Präsident OeNB
19.25 Uhr Präsentation der Bücher durch Dr. Peter Biegelbauer, Dr. Andreas Resch, Dr. Reinhold Hofer mit anschließender Diskussionsrunde 
Moderation: Dr. Rupert Pichler 

anschließend kleine Erfrischung.

Um Anmeldung bis zum 9. Mai unter direktion@tmw.at wird gebeten.
Eine Veranstaltung des Technischen Museums Wien, des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds, des Instituts für Wirtschaftsgeschichte der WU Wien und der Joanneum Research.

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Andreas Resch/
Reinhold Hofer
Österreichische Innovationsgeschichte seit dem späten 19. Jahrhundert
Indikatoren des Innovationssystems und Muster des Innovationsverhaltens
Innovationsmuster in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte, Band 6

Der Band bietet Überblicke über das österreichische Innovationssystem, charakteristische Unternehmensgeschichten und Entwicklungsmuster der ‚High-Tech‘ Branchen seit dem späten 19. Jahrhundert. Auf der Basis umfassender langfristiger quantitativer und qualitativer Evidenz wird Entwicklungsaspekten, die zu den aktuellen Rahmenbedingungen und Innovationsweisen geführt haben, nachgegangen. Für weiterführende Forschung mögen die dazu enthaltenen, umfangreichen Zeitreihen von besonderem Interesse sein.
In der aktuellen Debatte zum österreichischen Innovationssystem wird oft ein zu geringer Anteil sogenannter ‚High-Tech‘ Industrien bemängelt und in geschichtlichen Reminiszenzen finden sich häufig Mythen von „österreichischen Erfinderschicksalen“.
Die historische Betrachtung zeigt auf, dass sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts bereits erfolgreich Zentren von Industrien herausgebildet haben, die man heute als High-Tech Branchen kategorisiert (etwa Elektro- und Elektronikindustrie, Fahrzeug- und Maschinenbauindustrie, Pharmaindustrie, Luftfahrtindustrie). Dieses Standortmuster weist eine erstaunliche Kontinuität bis in die Gegenwart auf. Die Dynamik innovativer Unternehmen wurde hingegen im Zeitablauf immer wieder massiv von den Brüchen im institutionellen und wirtschaftlichen Umfeld betroffen, ehe sich Entwicklungsmuster durchsetzten, die man durchaus als „österreichische“ Innovationsweise bezeichnen kann.
 

Die Autoren:

Andreas Resch, ao. Univ.-Prof. Dr. phil, lehrt am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Wirtschaftsuniversität Wien.
Reinhold Hofer, Dr. rer. soc. oec., ist Projektleiter am Zentrum für Wirtschafts- und Innovationsforschung der Joanneum Research Forschungsgesellschaft. 

280 Seiten, zahlr. Tabellen und Übersichtstafeln
€ 34.90/sfr 56.90
ISBN 978-3-7065-4796-3 

 

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Peter Biegelbauer (Hg.)
Steuerung von Wissenschaft?
Die Governance des österreichischen Innovationssystems
Innovationsmuster in der österreichischen Wirtschaftsgeschichte, Band 7

Wissenschaftliche Analysen und Selbsteinschätzungen aus der Politik weisen in der letzten Dekade auf ein ausgeprägtes Zweifeln an staatlicher Steuerungsfähigkeit hin. Dies betrifft, ebenso wie alle anderen Politikfelder, auch die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. Am Beispiel Österreich werden verschiedene Formen der Governance von Forschung, Technologie und Innovation im Sinne von Steuerungsversuchen unterschiedlicher Akteure untersucht.
Mehrere Beiträge untersuchen jeweils einzelne Steuerungstypen über mehrere Jahrzehnte hinweg. Dabei wird der Blick auf die dynamische Entwicklung der Formen von Governance gerichtet, die in direkter Wechselwirkung mit wirtschaftlichen Veränderungen wie den internationalen Ölkrisen der 1970er und 1980er Jahre und politischen Umwälzungen wie dem Ende des österreichischen politischen Nachkriegskonsenses in den 1990er und 2000er Jahren stehen.
 
Mit Beiträgen von Christof Aichner, Peter Biegelbauer, Michael Dinges, Ulrike Felt, Christian Fleck, Maximilian Fochler, Erich Grießler, Thomas König und Karl H. Müller.
 

Der Herausgeber

Peter Biegelbauer, Dr., Senior Researcher an der Abteilung Soziologie des Instituts für Höhere Studien in Wien, unterrichtet an Universitäten in Wien, Innsbruck, Salzburg und Prag und arbeitet in den Bereichen Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik, politische Ökonomie und Lernen in der Politik. 

336 Seiten, zahlr. Tabellen und Übersichtstafeln
€ 38.90/sfr 62.90
ISBN 978-3-7065-4834-2