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Auswirkungen der CORONA-Krise auf die steirische Industrie

POLICIES hat die möglichen Auswirkungen der aktuellen Pandemie auf die steirische Wirtschaft auf Basis von unterschiedlichen Szenarien modelliert. Die Steiermark steht vor einem drastischen Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Eric Kirschner von Joanneum Research untersucht Auswirkungen der CORONA-Krise auf die steirische Industrie
Credit: JOANNEUM RESEARCH

Am 12. Mai 2020 lud die Wirtschaftskammer Steiermark zu einem Webinar mit Mag. Mag. Eric Kirschner, Forschungsgruppenleiter von POLICIES. Diskutiert wurde das Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft vor dem Hintergrund der komplexen Wirkmechanismen.

Das Expertenteam von POLICIES hat in einem optimistischen Szenario bei Besserung ab September einen Schaden von vier Milliarden Euro und ein Minus beim regionalen BIP von acht Prozent errechnet.

Besonders betroffen sind Schlüsselbereiche der steirischen Industrie: der Fahrzeugbau, aber auch die Branchen Metalle und der Maschinenbau. Bisher summiert sich der Schaden auf rund 2 Milliarden Euro. Bei einem optimistischen Erholungsszenario, in welchem mit mittel- bis langfristigen Folgen für das produzierende Gewerbe zu rechnen ist, ist für 2020 ein Rückgang von 8,3 Prozent (rund 4 Milliarden Euro) der steirischen Wirtschaftsleistung zu erwarten.

Mag. Mag. Eric Kirschner leitet die Forschungsgruppe Regionalökonomie und Strukturpolitik bei POLICIES - Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen regionale Standortentwicklung, Tourismuswirtschaft, regionale Wettbewerbsfähigkeit, struktureller und demografischer Wandel, Arbeitsmarktpolitik sowie Politikberatung.