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Führung in Teilzeit – ist das möglich?

FEMtech Netzwerktreffen in Klagenfurt: Die Vereinbarung von Beruf und Privatleben wird auch für Führungskräfte immer bedeutender.

Florian Holzinger (JOANNEUM RESEARCH) beim FEMtech Netzwerktreffen, Foto: KhFessl
Florian Holzinger beim FEMtech Netzwerktreffen, Foto: KhFessl


Sind flexible Arbeitszeitmodelle in Führungspositionen möglich und wenn ja, unter welchen Bedingungen?

Mit dieser Frage setzte sich Florian Holzinger, Forscher bei POLICIES, dem Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung der JOANNEUM RESEARCH, im Rahmen der Gleichstellungserhebung 2018 – in der außeruniversitären naturwissenschaftlich-technischen Forschung – auseinander. Durchgeführt wurde die Erhebung im Auftrag des BMVIT.

Gestern Abend präsentierte der Genderforscher die Ergebnisse der Gleichstellungserhebung beim FEMtech Netzwerktreffen in Klagenfurt.

Nehmen Forschungseinrichtungen die Herausforderung an, könnte Führung in Teilzeit die Arbeits- und Führungskultur in der Forschung nachhaltig verändern und die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern verbessern: „So können Forschungseinrichtungen die Mitarbeiterbindung erhöhen, profitieren von einem rascheren Wiedereinstieg nach der Karenz und haben insgesamt eine geringere Mitarbeiterfluktuation sowie geringere Kosten für Rekrutierungen. Die Teilzeit-Führungskräfte berichten über mehr Zeitsouveränität, eine verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf und dass sie ihre Führungspositionen trotz Kinderbetreuung behalten konnten“, fand Holzinger unter anderem in der Gleichstellungserhebung heraus.

 

Weitere Informationen finden sie hier:

> Gleichstellungserhebung 2018
 

>> Presseinformation


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